Werner SC verpatzt den Einstieg ins eigene Turnier

Fußball: Turnier

Mit einer Niederlage gegen den SV Drensteinfurt sind die Bezirksliga-Fußballer des Werner SC in ihr Heimturnier gestartet. Entsprechend hat die Partie gegen den SV Herbern am Samstag vorentscheidenden Charakter. Der Verlierer des Spiels scheitert in der Vorrunde.

WERNE

, 22.07.2016, 19:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wernes Kapitän Chris Thannheiser (l.) im Duell mit zwei Drensteinfurter Gegenspielern.

Wernes Kapitän Chris Thannheiser (l.) im Duell mit zwei Drensteinfurter Gegenspielern.

Vorbereitungsturnier Werner SC - SV Drensteinfurt 1:2

Die Niederlage bezeichnet WSC-Coach Kurtulus Öztürk als „unnötig“. Und tatsächlich: Der Werner SC hatte gegen den Bezirksligisten SV Drensteinfurt mehr vom Spiel, agierte in einigen Momenten aber überhastet. Und spätestens als Jannik Prinz zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf, hätte das Spiel eigentlich zugunsten des WSC kippen müssen. Stattdessen leisteten sich die Hausherren einen Bock, den Ercan Taymaz mit dem Treffer zum 2:1 bestrafte.

Der WSC hatte gute Gelegenheiten, das Ergebnis noch anders zu gestalten, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. „Gegen Herbern erwarte ich eine deutliche Steigerung meiner Jungs. Vor allem was Körpersprache und Dynamik angeht“, sagte Öztürk. Den guten Eindruck, den Niklas Link und Marvin Bruland gegen Drensteinfurt hinterlassen haben, wird Öztürk mit einem Platz in der Start-Elf belohnen.

Herbern und der WSC stehen vor ihrem Duell am Samstagnachmittag (18 Uhr, Kunstrasenplatz Lindert, Kardinal-von-Galen-Straße, 59368 Werne) unter Druck. Wer verliert, fliegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit raus. „Der WSC hat eine richtig gute Truppe, die an guten Tagen mindestens Landesliga-Niveau hat. Bei uns müssen einige Dinge im Vergleich zum ersten Spiel deutlich besser laufen“, sagte Herberns Co-Trainer Bernd Löcke gestern. Einen Plan B, sollte der SVH ausscheiden, gab es zumindest am Freitag noch nicht. 

TEAMS UND TORE Werner SC: Rafalski (46. Treppe), Gurcke (69. Bruland), Thannheiser (69. Klossek), Durkalic, Zilligen (46. Seifert), Goletz (46. Link), Prinz, Giffey, Scheuerer, Simon, RohlmannSV Drensteinfurt: Kemper, van Elten, Niemeyer (70. Pankok), Niehues, Logermann (60. Boro), Wiebusch (60. Grönewäller), Schouwstra, Popil (60. Wichmann), Heinsch, Eising, Taymaz (75. Burmeister)Tore: 0:1 Taymaz (34.), 1:1 Prinz (48.), 1:2 Taymaz (50.)

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