Werner SC will die Punkte zu Hause holen

Fußball Landesliga 4

Der Werner SC empfängt mit dem VfL Senden den ersten „Aufbaugegner“ aus der vergangenen Saison. Die Vorzeichen sehen diesmal besser aus für Werne.

Werne

, 05.10.2018, 18:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC will die Punkte zu Hause holen

Großer Jubel beim WSC, gepaart mit einer Menge Erleichterung: Das Tor von Marcel Niewalda in der vergangenen Saison im Hinspiel beim VfL Senden bedeutete das 1:1 – und gleichzeitig die Wende zum Besseren hin. © Marcel Witte

Punkte gegen Abstieg will der Fußball-Landesligist Werner SC am Sonntag, 7. Oktober, im Heimspiel um 15 Uhr gegen den VfL Senden holen. Mal wieder. In der Premierensaison der Werner in der Landesliga bedeutete das 1:1 im Hinspiel am siebten Spieltag die Wende zum Positiven hin.

Jetzt, diesmal am neunten Spieltag, sehen die Vorzeichen anders aus. Der WSC ist ganz anders in die Spielzeit gestartet als in der vergangenen Saison. Punkte gegen Senden will WSC-Trainer Lars Müller selbstverständlich trotzdem holen: „Wir müssen uns gerade in den Heimspielen ein Punktepolster aufbauen, um uns Luft nach unten zu verschaffen. Kommende Woche müssen wir nach Borken – das wird richtig schwierig“, so Müller.

VfL-Stürmer in den Griff kriegen

Um gegen den VfL Senden zu bestehen, muss der Werner SC Rabah Abed in den Griff bekommen. Der VfL-Stürmer hat bereits acht Saisontore erzielt. „Auf den müssen wir uns sicherlich einstellen“, sagt Müller, „aber Sendens Stärke nur an ihm festzumachen, wäre verkehrt. Die haben insgesamt eine sehr gute Truppe.“

Senden, als alter Konkurrent aus dem Kreis Lüdinghausen, ist ein Jahr früher als der Werner SC in die Landesliga aufgestiegen. „Die haben sich sehr gut gemacht. Spielen immer eine stabile, souveräne Saison“, weiß Müller. Rang sechs und fünf lauteten die bisherigen Platzierungen des VfL – momentan steht Senden auf Platz drei. Zuletzt gelang es dem VfL sogar, gegen Westfalia Kinderhaus ein Pünktchen mitzunehmen (2:2). Für den Werner SC lief der vergangene Spieltag nicht optimal: Spitzenreiter Nottuln war den Zehntplatzierten Wernern einfach überlegen.

Jorma Hoppe im Tor

Personell sieht es beim Werner SC gut aus. Dennis Seifert ist wieder da und Stand Freitagnachmittag kann auch Dominik Hennes gegen Senden auflaufen. Im Tor steht Jorma Hoppe – Sebastian Treppe setzt aus, wird auch nicht als Ersatzkeeper auf der Bank sitzen. „Entweder er ist dabei und die Nummer eins, oder eben nicht und dann steht Jorma im Tor und Henrik Pollak sitzt auf der Bank“, erklärt Müller. Die langzeitverletzten Colin Lachowicz, Chris Thannheiser und Niklas Link sind nicht dabei.

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