Werner SC will im Lindert bauen: „Es darf jetzt nicht beim Reden bleiben“

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Sportlich hat sich der Werner SC in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Auf die Infrastruktur trifft das nicht zu. Nun soll im Lindert zeitnah gebaut werden.

Werne

, 24.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon seit einiger Zeit ist die Infrastruktur beim Werner SC ein großes Thema. Die Anlage im Lindert hängt der positiven sportlichen Entwicklung der vergangenen Jahre hinterher. Damit soll nun allerdings Schluss sein.

Das bestätigte Thomas Overmann, Fußballchef des Werner SC, auf Anfrage ausdrücklich. Bei der Fußball-Mitgliederversammlung am kommenden Freitag will er den WSC-Mitgliedern verdeutlichen, wie dringend die Werner im Lindert tätig werden müssen.

„Sportliche haben wir riesige Schritte gemacht. Nur in der Infrastruktur sind wir stehen geblieben“, sagt Overmann. 2010/2011 spielte der WSC noch in der Kreisliga A, hat sich inzwischen aber längst in der Landesliga etabliert.

Werner SC will Unterstellmöglichkeit schaffen

Wenn Werne dort seine Heimspiele austrägt, sind die Zuschauer allerdings auf gutes Wetter angewiesen. Einen Wind- oder Regenschutz oder gar eine Tribüne gibt es beim WSC nicht - noch nicht.

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Konkret solle nun eine Unterstellmöglichkeit geschaffen werden, berichtet Overmann. „Das sieht jeder im Verein so“, sagt der Fußballchef. Von den Mini-Kickern bis zur Landesliga: Regnet es am Sonntag, wird man beim Werner SC nass. Da der WSC laut Overmann regelmäßig 250 bis 300 Zuschauer begrüßt, will man nun endlich tätig werden.

Thomas Overmann: „Man darf jetzt nicht beim Reden bleiben“

„Man darf jetzt nicht beim Reden bleiben, sondern muss Taten folgen lassen“, nimmt sich Overmann auch selbst in die Pflicht. Konkret heißt das: Spätestens 2021 soll der Bau beginnen. „Wir müssen ja nicht größenwahnsinnig werden“, so Overmann.

Der WSC will das Vorhaben wohl selbst finanzieren und ist nicht auf Fördergelder durch die Stadt oder das Land angewiesen. „Es gibt verschiedene Modelle, wie man das selber machen kann. Ein Verein unserer Größenordnung kann das auch. Wir müssen auch mit den Sponsoren sprechen. Die Unterstützung ist da“, sagt Overmann.

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Soll die Entwicklung des Werner SC weiter positiv verlaufen, ist ein Ausbau der Infrastruktur unerlässlich. Das weiß auch Overmann längst. Besonders deutlich hätten das die Aufsteiger der abgebrochenen Saison 2019/2020 veranschaulicht. Der SC Westfalia Kinderhaus, der SV Rot-Weiß Deuten und der SV Mesum seien dem WSC hier beispielsweise ein gutes Stück voraus.

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