WSC: Müller macht weiter, Zilligen hört auf

Fußball: Landesliga 4

Der Werner SC kann auch in der kommenden Saison mit Cheftrainer Lars Müller planen. Seine rechte Hand, Christof Zilligen, hört hingegen auf. Beide sprechen über ihre Gründe.

Werne

von Marc-André Landsiedel

, 26.01.2018, 18:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
WSC: Müller macht weiter, Zilligen hört auf

Gehen ab dem Sommer getrennte Wege: Chefcoach Lars Müller (l.) macht beim WSC weiter, Christof Zilligen hört hingegen auf. © Foto: Helga Felgenträger

Gute Nachrichten für die Fußball-Abteilung des Werner SC: Chef-Trainer Lars Müller bleibt dem Klub über die Saison hinaus erhalten und wird den Landesliga-Aufsteiger auch in der Spielzeit 2018/19 betreuen. Am Donnerstagabend gab der Coach den WSC-Verantwortlichen die Zusage für die weitere Zusammenarbeit.

Overmann: „Lars steht für Weiterentwicklung“

„Lars steht für die Weiterentwicklung unserer Mannschaft und ist daher der richtige Trainer für den WSC“, freute sich der Vorsitzende der Fußballabteilung, Thomas Overmann, in einer Mitteilung des Vereins über diese Entscheidung, die der Mannschaft vor dem Training mitgeteilt wurde.

Und auch Lars Müller freut sich auf die kommenden anderthalb Jahre. Warum er sich zu diesem Schritt entschieden hat? „Na ganz einfach: Weil es Spaß macht“, sagt der Trainer, der allerdings keinen Hehl daraus macht, dass die Anfangsphase in Werne nicht gerade leicht war. Erst im Sommer hatte Müller das Ruder beim Landesliga-Aufsteiger übernommen, nachdem der langjährige Erfolgscoach Kurtulus Öztürk, mittlerweile Co-Trainer in der 3. Liga bei Preußen Münster, den Klub in Richtung Viktoria Köln verlassen hatte. „Das war eine schwierige Anfangsphase. Wir alle haben Anlaufzeit gebraucht. Nach dem Abgang von Kutte war der Klub natürlich erfolgsverwöhnt, in der neuen Liga lief es sportlich anfangs nicht so rund. Dann kam auch noch ein neuer Trainer mit neuen Ansichten“, erinnert sich Müller.

Glaube an den Klassenerhalt

Doch mittlerweile habe sich das Blatt gewendet. „Wir haben einen guten Teamgeist und uns sportliche gefangen“, weiß Müller, der auch mit dem WSC in die Bezirksliga gehen würde. Doch dieses Szenario möchte der Tabellenzwölfte vermeiden. „Wir glauben an die Qualität der Mannschaft und den Klassenerhalt“, so Müller, der den WSC mittelfristig zu einem „souveränen Landesligisten“ formen möchte, „der nicht jede Saison gegen den Abstieg spielt.“

Verzichten muss er bei diesem Unterfangen ab Sommer auf seine rechte Hand Christof Zilligen. Der Co-Trainer hört nach der Saison auf, weil er sich auf seine berufliche Karriere konzentrieren möchte. „Das mit Lars und mir hat super gepasst, er hätte auch gerne mit mir weitergemacht. Aber ich musste jetzt Prioritäten setzen – und die Mannschaft verdient einen Co-Trainer, der voll bei der Sache ist“, so der 27-jährige Marketingmanager, der verspricht: „Ich bleibe den Jungs als Fan erhalten.“ Ein Nachfolger für Zilligen steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

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