WSC nur noch Vierter nach vier Sieglos-Spielen - Jawad Foroghi: „Das ärgert uns natürlich“

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Vor der Saison hätten sie die derzeitige Tabellensituation beim Werner SC blind unterschrieben. Nach dem guten Start ärgert sich Spielmacher Jawad Foroghi aber über die jüngsten Ergebnisse.

von Marcel Schürmann

Werne

, 06.12.2019, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Sonntag trifft Fußball-Landesligist Werner SC auf heimischer Anlage auf das Kellerkind Viktoria Heiden. Dann ist auch Jawad Foroghi wieder mit dabei. Der Spielmacher ist seit anderthalb Jahren unverzichtbar für WSC-Trainer Lars Müller und gehört zum festen Stammpersonal der Werner.

Das Ziel des WSC - für Jawad Foroghi gibt es nur eins: „Wir wollen die drei Punkte. Wir werden unser Bestes geben und wollen das letzte Spiel in diesem Jahr natürlich gewinnen.“

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In der Hinrunde gewann der WSC gegen Heiden bereits mit 3:0. Das ist für Foroghi aber kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir werden Heiden auf keinen Fall unterschätzen. Die können Fußball spielen und haben viele gute Zocker in ihren Reihen.“ Auch wenn Heiden derzeit auf einem Abstiegsplatz steht, „ich denke nicht, dass sie am Ende absteigen werden“, ist sich Foroghi sicher.

Beendet der WSC seinen Negativlauf?

Mit einem Sieg würde der WSC auch seinen kleinen Negativlauf beenden. Das Team wartet nun seit vier Spielen wieder auf einen Sieg, rutschte von Platz eins auf Platz vier ab. Das wurmt den Spielmacher: „Dass wir jetzt viermal nicht gewonnen haben, ärgert uns natürlich. Wir wollen immer gewinnen. Gegen Altenrheine hat man gesehen, dass wir wieder da sind. Da hatten wir knapp 90 Prozent Ballbesitz, aber am Ende haben wir trotzdem nur unentschieden gespielt.“

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Trotz der ausbleibenden Siege ist die Stimmung beim WSC weiterhin gut, wie Foroghi versichert: „Alle haben beim Training gute Laune. Sogar die Verletzten sind bei jeder Einheit dabei, gucken zu und pushen uns.“

Die Verletztenliste ist derzeit sehr lang beim WSC. Foroghi sagt aber: „Wir haben 23 Spieler im Kader und alle haben Qualität. Jeder gibt sein Bestes. Natürlich fehlen die Verletzten, aber wir versuchen immer, die Jungs so gut es geht zu ersetzen.“

„Ich muss meine Emotionen in den Griff bekommen“

In dieser Saison stand Jawad Foroghi bisher in 14 Spielen für den WSC auf dem Platz. Es hätten auch schon 16 Spiele sein können. Damit wäre er der alleinige Dauerbrenner beim WSC.

Doch zwei Platzverweise machten dem 22-Jährigen einen Strich durch die Rechnung. „Den ersten Platzverweis habe ich wegen Meckern bekommen. Ich weiß, dass ich ein wenig ruhiger werden und meine Emotionen in den Griff bekommen muss“, sagt Foroghi mit einem Lachen. „Wir stecken alle in einem Lernprozess. Nicht nur taktisch, oder fußballerisch - auch persönlich möchten sich alle verbessern. Ich achte nun mehr auf mich und versuche, das auch im Training umzusetzen.“

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Jawad Foroghi spielt bereits seine zweite Saison beim Werner SC, wechselte im Sommer 2018 von der Reserve von Westfalia Rhynern in den Lindert. In der Jugend kickte er für den VfL Bochum, RW Ahlen und den FC Iserlohn.

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