WSC-Spieler Colin Lachowicz (20) nutzte seine Chance, aber: „Drei Punkte wären mir lieber“

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Zum ersten Mal seit einigen Wochen stand Colin Lachowicz in der Startelf des Werner SC. Das Vertrauen zahlte er mit einem Tor zurück. Trotzdem ärgerte er sich.

Werne

, 11.11.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Da war der Jubel der Landesliga-Fußballer des Werner SC noch riesig: In der 16. Minute im Spiel gegen Westfalia Kinderhaus segelt die Hereingabe von Daniel Durkalic einmal quer über den Platz, Henry Poggenpohl machte das Ding nochmal scharf und Colin Lachowicz vollendete zum 1:0 für die Werner.

„Kinderhaus ist eine richtig starke Mannschaft“

Am Ende folgte die Ernüchterung: Mit 1:3 unterlag der WSC Westfalia Kinderhaus und musste nicht nur die drei Punkte, sondern auch noch die Tabellenführung abgeben. „Das ärgert einen natürlich schon, auch wenn Kinderhaus eine richtig starke Mannschaft ist“, gab auch Wernes Torschütze Colin Lachowicz zu.

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Etwas überraschend stand der 20-Jährige im Spitzenspiel der Landesliga 4 für die Werner in der Startelf. Zuletzt war er meistens von der Bank gekommen. Nach seiner Einwechslung zeigte er zwar meistens starke Leistung, für einen Stammplatz in der Startelf reichte es aber bisher nicht.

Werner SC durch Lachowicz‘ Tor in einer guten Ausgangslage

„Ich habe mich sehr gefreut, dass der Trainer so entschieden hat. Gerade im Spitzenspiel“, erzählte Colin Lachowicz. „Und wenn ich drin bin, versuche ich natürlich immer, meine Tore zu machen und zu überzeugen.“ Und das funktionierte: Mit seinem Führungstreffer brachte der 20-Jährige die Werner früh in eine gute Ausgangslage.

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Die Freude über sein Tor war ihm auch einen Tag später noch anzumerken. Dennoch macht der Offensivspieler klar: „Ich hätte mich natürlich eher über die drei Punkte gefreut. Dafür hätte ich auch auf das Tor verzichtet.“

„Colin trainiert wirklich sehr gut“, lobte WSC-Trainer Lars Müller den 20-Jährigen. „Da haben wir uns, unabhängig von den anderen Spielern, dazu entschieden, ihm das Vertrauen zu schenken.“ Und das zahlte er mit seinem Tor und einer starken Leistung prompt zurück.

Am Wochenende wartet der nächste Spitzengegner

Die nächste Chance auf drei Punkte und die mögliche Tabellenführung hat der Werner SC am kommenden Sonntag. Doch auch der Gegner hat es in sich: Die Mannschaft von Trainer Lars Müller muss zum SV Mesum, derzeit Tabellendritter und nur einen Punkt hinter den Wernern.

„Das ist natürlich wieder ein schwerer Gegner für uns. Aber man hat jetzt schon gesehen, dass wir uns zur Vorwoche verbessert haben. Wenn wir spielen wie in der ersten Hälfte gegen Kinderhaus, ist auf jeden Fall etwas drin“, so Colin Lachowicz.

Er selbst macht sich Hoffnungen, dass er sich durch seine guten Leistungen gegen Kinderhaus für einen weiteren Startelf-Einsatz empfohlen hat: „Natürlich, jeder will so viel wie möglich spielen. So geht es mir selbstverständlich auch. Aber am Ende muss der Trainer entscheiden, wen er aufstellen möchte. Ich werde auch bei einer Einwechslung alles geben.“

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