Ziel erreicht: Ida Lefering wird Achte bei der Deutschen Meisterschaft

Leichtathletik

Für Wernes Leichtathletik-Talent Ida Lefering stand am Wochenende mit der Deutschen U18 Meisterschaft der Saison-Höhepunkt auf dem Plan. Dabei erreichte die 16-Jährige ihre hohen Ziele.

Werne

, 08.09.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit dem achten Platz war Ida Lefering absolut zufrieden.

Mit dem achten Platz war Ida Lefering absolut zufrieden. © Lefering

Es war lange unklar, ob die Deutsche U18-Meisterschaft der Leichtathletik in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie stattfinden würde. Für Wernes Leichtathletik-Hoffnung Ida Lefering war die Freude umso größer, als sie am Wochenende dann doch noch starten konnte.

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Allerdings waren die Bedingungen andere als gewohnt. Obwohl sich Lefering für zwei Mittelstrecken qualifiziert hatte, konnte sie aufgrund der Corona-Regelungen nur in einer antreten. Entschieden hat sie sich für die 1.500 Meter, obwohl sie über 800 Meter deutlich mehr Erfahrungen und auch Erfolge mitbringt.

Die direkte Finalqualifikation war das Ziel von Ida Lefering

Die 1.500 Meter sind dagegen eher noch Neuland für Ida Lefering. Mit der siebtbesten Zeit unter 17 Teilnehmerinnen hatte sie sich qualifiziert - das klar gesteckte Ziel war also das Erreichen des Finales. Die besten vier Teilnehmerinnen pro Vorlauf kamen weiter, vier weitere wurden als Zeitschnellste ermittelt.

„Ich wollte mich direkt fürs Finale qualifizieren, also unter die besten Vier kommen“, berichtet Ida Lefering von ihren Zielen des Vorlaufs. Und genauso ging sie das Rennen auch an: Von Anfang an positionierte sie sich unter den Top vier und lief so auch zu Ende. Die Qualifikation hatte sie also erreicht.

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Doch das Finale am Samstag hatte nochmal eine andere Qualität. In dem starken Feld hatte sich Ida Lefering ein Ziel gesetzt: „Nur die ersten Acht haben eine Urkunde bekommen. Dazu wollte ich unbedingt gehören.“

Als der Startschuss für das Finale fiel, wurde schnell klar, dass die Favoriten es Ida Lefering nicht leicht machen würden. Sie positionierten sich direkt an der Spitze und sorgten für ein schnelles Renntempo. Die Wernerin reihte sich in der hinteren Hälfte ein, wo sie um die Top Acht kämpfte. Am Ende wurde es eine Punktlandung: Mit einer Zeit von 4:44,30 Minuten erreichte sie den achten Platz. „Ich bin da auf jeden Fall superstolz drauf. Mit dem Ergebnis kann man definitiv zufrieden sein“, so Lefering.

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