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Alstedde, LSV II und BV Lünen mit Kantersiegen, Cappenberg schlägt Niederaden

Fußball-Kreisliga

Viele hohe Siege konnten die Lüner Kreisliga-Fußballer am Sonntag einfahren. Niederaden kehrte aber mit einer Niederlage aus Cappenberg zurück.

18.11.2018
Alstedde, LSV II und BV Lünen mit Kantersiegen, Cappenberg schlägt Niederaden

Pierre Katarzynski (r.) legte zwei Treffer auf. © Günther Goldstein

Alstedde. Fußball-A-Ligist BW Alstedde hat am Sonntag seinen achten Saisonsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Andreas Hermes setzte sich mit 5:1 gegen Kellerkind VfL Kemminghausen II durch und springt damit auf den dritten Tabellenplatz. Zufrieden war Coach Hermes aber nicht.

Kreisliga A2 Dortmund

BW Alstedde – Kemmingh. II

5:1 (1:1)

In der ersten Halbzeit nahmen die Blau-Weißen den Gegner scheinbar auf die leichte Schulter. Hermes war zumindest überhaupt nicht einverstanden mit dem Auftritt seiner Elf. Zur Pause stand es 1:1, für BWA traf Can Cicek (9.), der Ausgleich fiel nach 16 Minuten. „In der Pause bin ich lauter geworden“, sagte Hermes, dem die Einstellung nicht passte.

Cicek überzeugt

Erst nach Wiederanpfiff drehte der Favorit auf und kam zu schönen Treffern. Hasan Ekici eröffnete mit einem direkt verwandelten Freistoß nach 67 Minuten der Torreigen in der zweiten Halbzeit. Can Cicek (72./81.), der ein starkes Spiel machte, und Tim Kirchhoff (78.) machten den Sack zu.

Nach dem Sieg klettert BWA nun auf Rang drei der Tabelle. „Dieser dritte Platz ist für unsere Verhältnisse sehr gut. Ich bin zufrieden“, resümierte Andreas Hermes am Sonntagabend.

BW Alstedde: Krause – Audehm (63. K. Röll), Kirchhoff, Westrup, Ekici, Cicek, Juric (46. Kadlubowski), Stojak, Katarzynski, Nowak, Häckh

Tore: 1:0 Cicek (9.), 1:1 (16.), 2:1 Ekici (67.), 3:1 Cicek (72.), 4:1 Kirchhoff (78.), 5:1 Cicek (81.)

Erste Halbzeit pfui, zwei Halbzeit hui“, war die kurze Bilanz von Pascal Harder, Trainer des A-Ligisten Grün-Schwarz Cappenberg, nach dem Sieg gegen Schlusslicht Niederaden.
Kreisliga A2 Unna-Hamm

Cappenberg – Niederaden

3:1 (0:1)

Die Gäste traten nach dem ersten Saisonsieg am letzten Wochenende selbstbewusst am Kohuesholz auf und hatten einen Matchplan. „Wir wollten hinten gut stehen und durch Konter Nadelstiche setzen“, so Trainer Amel Mesic. Das glückte nach 13 Minuten. Tim Wiggers leitete die erste Chance des TuS ein, bediente Gabriel Rodriguez, der eine Ecke herausholte. TuS-Abwehrmann Axel Schulze Beckinghausen brachte diese scharf auf den ersten Pfosten. Als Dennis Markowski den Ball beim Abwehrversuch nicht richtig traf, sprang Bendix Wagner der Ball an die Schulter und ins Netz.

„Schon wieder so ein komisches Ding“, sah Harder seine Jungs noch nicht richtig wach. GSC machte danach weiter das Spiel, blieb aber vor dem Tor harmlos. Einzig ein Drehschuss von Kevin Klink, den TuS-Keeper Andre Hübner abwehrte, fand den Weg Richtung Tor.

Elfmeter hätte die Wende bringen können

Nach dem Wechsel brachten die Maximilians Stasch und Hane mehr Schwung. Nach einer Ecke von Hane drosch Stasch die Faustabwehr von Hübner zum 1:1 im Winkel unter (55.). Nach zwei Freistößen von Hane (58./67.) folgte der beste GSC-Angriff: Tim Jesella leitete einen Pass von Stasch mit der Hacke auf Hane, der zum 2:1 einschoss (69.).

Kurz vor Schluss der Schock: Bei einem Pressschlag von Bendix Wagner mit Mark Hilgert zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Wagner hielt den scharf geschossenen Elfer von Schulze Beckinghausen. In der Nachspielzeit traf Kevin Klink aus abseitsverdächtiger Position zum 3:1.

GS Cappenberg: Wagner – Nagel, Becker (65. Osterkemper), Jesella, M. Zentgraf, Selbstaedt (46. Hane), Markowski, Klink, T. Zentgraf (46. Stasch), Feldberg, Habibivand

TuS Niederaden: Hübner – Wiliamson, Hilgert, Gastmeister, Müller (69. Hermann), Kese, Rodriguez Varga, Orfanidis, Wiggers (80. Adam), Schulze Beckinghausen

Tore: 0:1 Schulze Beckinghausen (13.), 1:1 Stasch (55.), 2:1 Hane (69.), 3:1 Klink (90. +4)

Der Spitzenreiter der Dortmunder Fußball-Kreisliga A2 ist zurück in der Erfolgsspur. Der Lüner SV II gewann am Sonntag deutlich mit 6:0 gegen den Tabellendritten SF Ay Yildiz Derne. Selbst zwei Verletzungen warfen die Rot-Weißen nicht aus der Bahn. Nur die Lüner Torausbeute lässt noch zu wünschen übrig.

Kreisliga A2 Dortmund

Lüner SV II – Ay Yildiz Derne

6:0 (4:0)

Pfosten, Latte, leeres Tor – die ersten zehn Spielminuten waren zum Verzweifeln für Lünens Trainer Kadir Kaya. „Vier hundertprozentige Chancen haben wir da vergeben“, sagte er. Mit Noel Lahr war es dann ausgerechnet ein Innenverteidiger, der die LSV-Zweite in Führung schoss (10.). Der LSV war das bessere Team, spielte konzentriert und hielt die Ordnung. Doch auch die Derner Gäste waren nicht chancenlos.

Vor allem zur Mitte der ersten Hälfte hatte der LSV arge Probleme. Erst musste Hakan Uzun raus. Nach langer Verletzung verspürte der Spieler der Westfalenliga-Ersten ein Zwicken und ging auf Nummer sicher (27.). Der eingewechselte Burhan Akgül musste eine Viertelstunde später ebenfalls verletzt vom Platz.

Partie war nach 4:0 zur Halbzeit schon entschieden

Die Umstellungen verunsicherten das Lüner Spiel. Ergebnistechnisch blieb das jedoch ohne Konsequenzen. Im Gegenteil: Mit guten Bällen in die Tiefe baute der LSV das Ergebnis bis zur Pause sogar aus. Murat Büyükdere (29.), Emre Yildiz (38.) und wieder Büyükdere (42.) erhöhten auf 4:0. Spätestens mit dem 5:0 durch Yildiz wenige Sekunden nach Wiederanpfiff war dann der Drops gelutscht.

Der LSV verpasste es, das Ergebnis höher zu gestalten. Büyükdere machte für den Tabellenführer dennoch das halbe Dutzend voll (88.). Der LSV ist Herbstmeister.

Lüner SV II: Acar – Gülec, Ünal, Koc (66. Cirak), Lahr, R. Kiymaz, F. Kiymaz, Büyükdere, Yildiz, Uzun (27. Akgül, 42., Karaduman), Plechaty

Tore: 1:0 Lahr (10.), 2:0 Büyükdere (29.), 3:0 Yildiz (38.), 4:0 Büyükdere (42.), 5:0 Yildiz (46.), 6:0 Büyükdere (88.)

Fußball-A-Ligist SV Preußen Lünen ist nach dem starken Punktgewinn gegen Spitzenreiter Lüner SV II in der Vorwoche am Sonntag nicht über ein 1:1 beim Kellerteam BSV Schüren II hinausgekommen.

Kreisliga A2 Dortmund

BSV Schüren II – SV Preußen

1:1 (0:0)

„Damit hatte ich fast gerechnet“, zeigte sich Horstmars Coach Steven Koch enttäuscht. Die Trainingsbeteiligung unter der Woche war mau. In Schüren fanden die Preußen schlecht ins Spiel. „Wir waren immer einen Schritt zu spät“, sagt Koch. So ging es torlos in die Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff reagierte der SVP-Trainer und brachte Pascal Beck für Patrick Neumann – mit Erfolg.

Beck passte in seiner ersten Aktion scharf in den Strafraum, Maurice Adamsky traf zum 1:0 (53.). Es war einer der wenigen Torszenen der Gäste aus Lünen. Der Gastgeber hatte daraufhin mehr Ballbesitz, war aber ebenfalls kaum zwingend vor dem Tor.

„Man hätte noch Stunden spielen können und es wäre kein Tor gefallen“, meinte Koch. Doch es kam anders. Auf der Außenbahn verteidigten die Preußen mangelhaft, sodass der BSV den Ball in den Strafraum flanken konnte. Dustin Serges bekam die Spielkugel an die Hand. Klare Sache, Elfmeter: Schüren glich aus (71.).

SV Preußen: Möller – Meier, Kleine-Bernink (64. Leese), Mark (71. Kusserow), Goetz, Adamsky, Neumann (51. Beck), Hans, D. Serges, S. Serges, Siegerink

Tore: 0:1 Adamsky (53.), 1:1 (71./Handelfmeter)

Dieses Spiel hat dem Fußball-A-Ligisten VfB Lünen Nerven gekostet. Der Tabellenzweite zeigte am Sonntag beim Neunten Hörder SC eine schwache Leistung, lag dreimal hinten und gewann dennoch.

Kreisliga A2 Dortmund

Hörder SC – VfB Lünen

3:5 (1:0)

Direkt in der ersten Minute sah Trainer Mark Börderling, wie sein Stürmer Dennis Wagner nach Vorlage von Tim Gehrmann eine „tausendprozentige“ Chance vergab. „Den muss er machen“, so der Coach. Danach ließen die Lünen-Süder drei weitere Möglichkeiten ungenutzt und die Partie plätscherte so vor sich hin.

Patzer sorgte für Rückstand vor der Pause

Kurz vor der Pause folgte der Schock für die Gäste: Einen Pass in die Tiefe fälschte ein VfBer ab – direkt in den Lauf eines anderen Hörder Offensivmannes. Der markierte das 1:0. Im zweiten Durchgang gab es Strafstoß für die Süder nach Foul an Gehrmann. Der Gefoulte selbst glich vom Punkt aus (57.). Im direkten Gegenzug führte ein individueller Fehler der Bördeling-Elf zur erneuten Führung für Hörde. Nach einem Angriff über rechts legte Rene Harder für Tim Gehrmann quer, der abermals ausglich (63.).

Wieder lud der VfB zum Toreschießen ein – 3:2 (68.). Immerhin stimmte die Moral beim VfB. Tim Gehrmann glich nur zwei Minuten später ein drittes Mal aus. Per Doppelpack machte Wagner dann seinen Fehler aus der ersten Minute wieder gut, indem er erst in der 75. Minute die 4:3-Führung und schließlich die 5:3-Entscheidung (90.) erzielte. „Das war definitiv kein gutes Spiel“, so Bördeling.

VfB Lünen: Vorwick – Gehrmann, Scheuren, Hilkenbach (46. Schulze Twenhöven), Hans, Schulze Weiling, Salmen, Kowalski, Wagner, Harder (77. Linz), Grass (62. Riepert)

Tore: 1:0 (42.), 1:1 Gehrmann (57./Foulelfmeter), 2:1 (58.), 2:2 Gehrmann (63.), 3:2 (68.), 3:3 Gehrmann (70.), 3:4 Wagner (75.), 3:5 Wagner (90.)

Fußball-A-Ligist SuS Oberaden blieb am Sonntag zum fünften Mal in Folge ohne Sieg. Im Heimspiel gegen VfL Kamen kamen die Grün-Weißen nicht über ein 2:2 hinaus. Dabei wäre mehr drin gewesen.


Kreisliga A2 Unna-Hamm

SuS Oberaden – VfL Kamen

2:2 (1:0)

„Wir hätten das Ding in der ersten Hälfte entscheiden müssen“, sagte Trainer Birol Dereli. Yunus Sevindir setzte sich über links durch und sorgte mit einer guten Einzelaktion für die Führung (20.). Danach vergab Oberaden gute Chancen. Nach Vorlage von Joshua Kusch schoss Serhat Yilmaz beispielsweise freistehend vorm dem Tor vorbei.

In Hälfte zwei machte VfL Kamen mehr Druck, war vor allem durch Standardsituationen gefährlich. So kam der Gast auch zum Ausgleich (57.). Nach dem ein Oberadener Abwehrspieler den Ball vor die Füße eines Gegners köpfte, ging Kamen sogar in Führung (76.). Oberaden antwortete schnell. Sevindir glich aus der Drehung mit einem Schuss durch die Beine seines Gegenspielers und des Torwarts aus (79.). Danach vergab Sevindir sogar das 3:2, der VfL-Keeper war noch mit den Fingerspitzen dran.

SuS Oberaden: Alcan – Köse, Cirkel, Sener (46. Jaszmann), Özkan, Niedballa, Yilmaz, Yesilcicek, Sevindir, Kusch (74. Ikraine), Adali (54. Karadag)

Tore: 1:0 Sevindir (20.), 1:1 (57.), 1:2 (76.), 2:2 Sevindir (79.)

Die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar II haben am Sonntag ihr Spiel beim Tabellenersten TSC Kamen mit 2:3 verloren. Die Grün-Weißen machten ein gutes Spiel, aber verloren knapp.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

TSC Kamen – Wethmar U23

3:2 (1:1)

„Ich bin stolz auf unsere Leistung. Wir haben das Spiel durch drei Einzelaktionen verloren“, sagte TuS-Spielertrainer Benjamin Fasse. Die erste gefährliche Möglichkeit hatten die Jungs vom Cappenberger See, doch Kai Schinck und Sören Dvorak im Nachschuss scheiterten beide aus kurzer Distanz am Kamener-Keeper (5.). Die Gastgeber machten es ein paar Minuten später besser. Engin Duman staubte ab – 1:0 (11.). Mit dem Pausenpfiff traf Sören Dvorak zum Ausgleich. Vorausgegangen war eine Flanke von Flemming Dvorak und ein Kopfball von Schinck. Nach Wiederbeginn dauerte es nur drei Minuten bis zum nächsten Treffer. Schinck schickte Sören Dvorak, der per Heber das 2:1 erzielte.

Ein Schuss aus 16 Metern lieferte den 2:2-Ausgleich. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff traf Duman per Strafstoß zum 3:2-Endstand. „Wir haben wieder ein sehr gutes Spiel gemacht, aber leider unsere Chancen zum 3:1 nicht genutzt“, so Fasse.

Westfalia Wethmar U23: N. Dvorak – Ciernioch, Rath, Schinck, Fasse, S. Dvorak, Pella (46. Thomala), Orlowski, Anderson, Bock, F. Dvorak (70. Rogge)

Tore: 1:0 (11.), 1:1 S. Dvorak (45.), 1:2 S. Dvorak (48.), 2:2 (65.), 3:2 (75.)

In der Dortmunder Kreisliga B herrscht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, so beschreibt es Dennis Gerleve, Trainer des BV Lünen. Der Tabellenzweite bezwang am Sonntag nämlich den Dritten Ay Yildiz Derne II klar mit 7:1.

Kreisliga B3 Dortmund

BV Lünen – Ay Yildiz Derne II

7:1 (4:1)

„Das war eine super Leistung, sehr diszipliniert, absolut verdient“, sagt Spielertrainer Gerleve über den Sieg seiner Elf. „Wir hätten auch höher gewinnen können.“ Das Team aus der Geist hat jetzt sieben Punkte Vorsprung auf den Drittplatzierten BV Brambauer II, allerdings auch sieben Zähler Rückstand auf den ungeschlagenen Spitzenreiter SG Gahmen. Nach dem letzten Hinserien-Spiel resümiert Gerleve: „Mit dieser Hinrunde können wir sehr zufrieden sein. Mit der Punktzahl wären wir letztes Jahr Herbstmeister gewesen.

BV Lünen: Lange – Kampmann (61. Studnicka), Surmiak, Gerleve, Hoffmann, Broda, Karanlik, Helmrich (66. Klapper), Ost, Nitsch, Mlinski (43. Seiler)

Tore: 1:0 Mlinski (18.), 2:0 Helmrich (27.), 2:1 (30.), 3:1 Helmrich (36./Foulelfmeter), 4:1 Surmiak (41.), 5:1 Surmiak (55.), 6:1 Klapper (74.), 7:1 Broda (88./Foulelfmeter)

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