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Annika Hilkmann von Querelen aus der Bahn gebracht

Sportkegeln: U24-Junioren-WM

Eine leichte Enttäuschung konnte Annika Hilkmann einen Tag nach den Weltmeisterschaften der U18- und U24-Junioren-Sportkegler in Langenfeld nicht verbergen. Auch wenn sie als jüngste deutsche Athletin bei den U24-Junioren mit Silbermedaillen bei ihren Starts im Doppel sowie Tandem Mixed ihr Soll erfüllt hat.

CASTROP-RAUXEL

von Mirko Kuhn

, 10.08.2014

Insgeheim hegte die Europastädterin an der Seite der Langenfelder "Lokalmatadorin" Sandra Gsodam nach dem starken Vorlauf im Doppel Titel-Ambitionen. Die "Nesthäkchen" hatten den weitaus erfahreneren Luisa Wagner und Kira Schmitt im Vorlauf mit 24 Holz das Nachsehen geben können - und zudem mit 851 Holz für einen neuen Weltrekord gesorgt. Im Finale aber ließ sich vor allem Annika Hilkmann nicht zuletzt wegen Querelen um den letzten Einzel-Startplatz im Sprint und einem kurzfristig anberaumten Bahnentausch aus dem Rhythmus bringen, wie sie einräumte: "Das kann man in einem so kurzen Wettkampf wie dem Team Doppel schwer wieder aufholen." Auf den von ihr ungeliebten Bahnen sieben und acht verbuchte die Nachwuchs-Hoffnung aus Pöppinghausen magere 362 Holz und blieb 71 Holz unter ihrer Vorlauf-Marke. Die Routiniers Wagner/Schmitt konnten einen Vorsprung von 36 Holz nach der ersten Bahn w ausbauen und kamen mit 826 Holz sicher zu ihrer jeweils zweiten Goldmedaille. Das Duo Hilkmann/Gsodam landete abgeschlagen bei 763 Zählern. Auch Hilkmanns Freundin Sandra Gsodam musste bei ihrem "Heimspiel" auf einen Platz auf dem obersten Podestplatz verzichten: Im U24-Einzel lag sie mit 805 Zählern deutlich hinter Svenja Lambert (851 Holz).Keine Einzel-Kritik Bundestrainer Michael Hänsel verzichtete auf Einzel-Kritik und zeigte sich bei der Abschlussfeier generell zufrieden. Kein Wunder: Die Dominanz des deutschen Kegel-Nachwuchses hat im Vergleich zur WM 2012 in Pétange (Luxemburg) zugenommen. So gewannen die deutschen U18- und U24-Kegler alle 20 Goldmedaillen, zudem zwölfmal Silber. Andere Silbermedaillen gingen nach Brasilien, Luxemburg und Belgien.

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