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Can Cicek: „Ein, zwei Ligen höher würde ich schaffen“

BW Alstedde

In Alstedde herrscht Aufbruchstimmung. Warum der Trainer-Wechsel zu Tim Hermes ein Fortschritt ist und ob er sich selbst eine höhere Liga zutraut, erklärt Alsteddes Flügelspieler Can Cicek.

Alstedde

, 05.12.2018
Can Cicek: „Ein, zwei Ligen höher würde ich schaffen“

Can Cicek beim Abschluss am Sonntag gegen den Kirchhörder SC II. Ihm gelang beim 7:0 ein Treffer. © Foto: Goldstein

Mit den Fußballern von BW Alstedde spielt Can Cicek derzeit eine gute Rolle in der Kreisliga A. 29 Punkte bedeuten Rang drei hinter dem bereits enteilten Spitzenduo Lüner SV II und VfB Lünen. Flügelstürmer Cicek (22) ist mit seinen acht Saisontoren und zahlreichen Vorlagen einer der Gründe, warum es für die Blau-Weißen aktuell so gut läuft. Im Interview spricht er über die starke Form, den anstehenden Trainerwechsel und den möglichen Schritt in eine höhere Liga.

Herr Cicek, sowohl für Ihre Mannschaft als auch für Sie persönlich läuft es derzeit gut. Woran liegt das?

In den vergangenen Jahren gab es immer ein, zwei Spieler, die den Teamgeist gestört haben. Die haben nicht für das Team gespielt, sondern für sich selbst. Ich denke, dass wir alle jetzt zu einer richtigen Mannschaft geworden sind, weil die meisten sich jetzt schon ein paar Jahre kennen. Der Zusammenhalt ist größer geworden. Ich werde immer erfahrener im Seniorenbereich, traue mir immer mehr zu und schließe eigenständiger ab – natürlich lege ich aber noch auf Pierre Katarzynski quer.

Denken Sie dann nicht darüber nach, es mal eine Liga höher zu probieren?

Ich denke, da spielen zu können und spielen zu wollen, das sind zwei unterschiedliche Sachen. Aber ich traue mir auf jeden Fall zu, höher zu spielen. Ein, zwei Ligen höher würde ich schaffen. Ich könnte mir auch vorstellen, noch höher zu spielen. Doch dafür brauche ich wahrscheinlich noch ein bisschen taktische Erfahrungen und generell mehr Trainingseinheiten. Aber ich kann mir vorstellen, in den nächsten Jahren höher zu spielen und will das auch.

Was versprechen Sie sich von Tim Hermes, der ab Januar den Cheftrainer-Posten von seinem Vater Andreas übernimmt? Wo kann er das Team mit seiner Erfahrung als Regionalliga-Spieler voranbringen?

Ich denke auf jeden Fall, dass er uns im taktischen Bereich viel mehr beibringen kann und, dass er uns das clevere Spiel vermittelt. Er hat gesagt, dass man in der Kreisliga damit viel erreichen kann. Wir werden kein Kreisliga-Training mehr machen, sondern anspruchsvolleres Training. Ich bin froh, dass ich dann vielleicht mehr als bis jetzt gefordert werde. Es ist auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne mit ihm.

Was fehlt Blau-Weiß Alstedde noch, um ein echter Aufstiegskandidat zu sein?

Vorne im Angriff, daran scheitert es nicht. Da ist alles gut und ich glaube, das wird auch so bleiben. Nur denke ich, dass er (Tim Hermes, Anm. d. Red.) hinten vielleicht aufstocken will, weil wir da meistens mehrere Ausfälle hatten. Dann denke ich, dass wir angreifen können.

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