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Christoph Henke: „Wir müssen nichts beweisen“

LippeBaskets

Die LippeBaskets spielten im Topspiel gegen Schwelm befreit auf und stehen mittlerweile auf dem zweiten Tabellenplatz. Trotzdem hält Trainer Christoph Henke weiterhin den Ball flach.

Werne

, 04.12.2018
Christoph Henke: „Wir müssen nichts beweisen“

Wernes Lukas Mersch (l.) hat sich gegen RE Schwelm am Knöchel verletzt. © Greis

Ein Fingerzeig an die Konkurrenz? Davon will Christoph Henke nichts wissen nach dem 84:67-Erfolg im Topspiel der 2. Regionalliga gegen die RE Baskets Schwelm – auch wenn sein Team nun Tabellenzweiter ist. „Wir schauen nur auf uns als Team, wie wir uns entwickeln. Der Konkurrenz müssen wir nichts beweisen, wir haben ja keine Ambitionen, aufzusteigen“, erklärt Christoph Henke, Coach der LippeBaskets.

Das Spiel am Samstag in der heimischen Ballspielhalle sei genau so verlaufen, wie von den Wernern gewünscht. „Wir haben nach unseren vier Siegen in Serie gezeigt, dass wir auch gegen eine Top-Mannschaft bestehen können“, erklärt Henke. Ein großer Fortschritt sei bei den Leistungsschwankungen zu erkennen gewesen, die sich sein Team zuletzt immer geleistet habe. „Wir hatten maximal zwei, drei Schwächephasen gegen Schwelm, die aber auch nur jeweils zwei, drei Minuten gedauert haben“, sagt Henke.

Vorsprung zu groß

Denn auch wenn sein Team zuletzt stets siegreich war, leistete es sich große Aussetzer über lange Zeiträume, die die Gegner allerdings nicht bestrafen konnten – oder weil schlicht und ergreifend der Vorsprung der LippeBaskets einfach schon zu groß war.

Gegen Schwelm ließ Henke alle elf Spieler auf den Court. „In der engeren Rotation waren neun Spielern“, erklärt der Coach. Neben Top-Scorer Jordan Rose (18 Punkte) war Jan König einer der Matchwinner. Der Spielertrainer der Reserve, der fünf Mal bei der ersten Mannschaft aushelfen darf, habe laut Henke „hart“ verteidigt – mit Erfolg.

Palopoli im Griff

Schwelms Center Giovanni Palopoli verzweifelte an der aggressiven Deckungsarbeit, die König am Ende zwar fünf Fouls bescherte, die aber auch dafür sorgte, dass Palopoli nur sechs Punkte erzielte. König bekam viel Spielzeit, musste er doch den angeschlagen Lukas Mersch ersetzen. Mersch knickte im ersten Viertel um musste im Laufe des Spiels von Coach Henke ausgewechselt werden. „Ob er mit seinem lädierten Knöchel unter der Woche trainieren kann, ist sehr fraglich“, so Henke.

Aber vielleicht reicht es ja für einen Einsatz am Samstag, 8. Dezember, bei Spitzenreiter Wulfen. Die LippeBaskets können in diese Partie mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen gehen. Und was vielleicht noch wichtiger ist: ohne Druck. „So ein Spiel wie gegen Schwelm macht Lust auf mehr, klar. Aber wir müssen nicht von Woche zu Woche schauen, ob wir aufsteigen. Da sind wir ganz entspannt“, sagt Coach Henke.