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Das Problem mit der Mentalität bei Westfalia Wethmar

Fußball

Westfalia Wethmar musste in der Fußball-Bezirksliga die nächste Niederlage einstecken. Seit der Winterpause ist der TWW punktlos.

Lünen

, 05.03.2018
Das Problem mit der Mentalität bei Westfalia Wethmar

Simon Erling versuchte an der Seitenlinie die nächste Westfalia-Niederlage zu verhindern - ohne Erfolg. © Goldstein

Am Cappenberger See schrillt die Alarmsirene. Die Worte, die Simon Erling, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Westfalia Wethmar, am Sonntag nach der 0:4-Schlappe gegen den Holzwickeder SC II fand, klangen drastisch. In Schutz nimmt der TWW-Coach seine Jungs nicht mehr. „Wir haben alles vermissen lassen, was mit Fußballspielen zutun hat“, sagte er, angesprochen auf die erste Halbzeit. Am Montag legte der Wethmarer Coach noch einmal nach.

Erling stellt die aktuelle Einstellung und Mentalität seiner Truppe infrage: „Die Jungs müssen begreifen, in welcher Lage wir uns befinden. Wir gehen einfach zu schläfrig und unkonzentriert in die Spiele. Im Moment haben wir ein Mentalitätsproblem“, sagte Erling. Das zeigt sich häufig auch in frühen Rückständen, denen die Wethmarer dann hinterherlaufen müssen und wovon sich die Westfalia in dieser Spielzeit meistens nicht erholt. Gegen Holzwickede lag Wethmar schon nach acht Minuten mit 0:1 hinten, nach 27 Minuten gar mit 0:2. „Diese frühen Gegentore sind sehr schlecht für das Selbstvertrauen. Wir müssen uns einfach anders präsentieren und alles raushauen“, forder Erling.

Simon Erling ist jetzt auch ein Stück weit als Psychologe seiner Spieler gefragt. Der Trainer versucht, den Abstiegskampf mit einem anderen Blickwinkel anzugehen. Nicht in Problemen solle seine Mannschaft denken, sondern in Lösungen. „Die beste Lösung ist, dass wir einfach mal in Führung gehen“, so Erling. Die Möglichkeit bietet sich am kommenden Sonntag ein weiteres Mal. Dann ist Wethmar auswärts beim FC Roj gefordert. Anstoß ist um 15 Uhr, Eberstraße 26, Dortmund.

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