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Der Meister befindet sich ab jetzt im Abstiegskampf

Fußball-Kreisliga: PSV Bork

Der PSV Bork hat in den drei Spielen im Jahr 2018 noch keinen Punkt geholt. Bork muss wieder nach unten gucken. Aber wahrscheinlich steigen nur zwei Teams ab.

Bork

05.03.2018
Der Meister befindet sich ab jetzt im Abstiegskampf

Ingo Grodowski guckt in der Tabelle nach unten. © Weitzel

Der PSV Bork hat einen Katastrophen-Start in das Jahr 2018 hingelegt. Auch das dritte Punktspiel des Jahres verlor der Fußball-Kreisligist und brachte beim 1:6 am Sonntag gegen Bausenhagen eine der schlechtesten Saisonleistungen auf den Rasen. Nach unten wird es jetzt wieder eng. Der PSV Bork ist zurück im Abstiegskampf. Wir erklären die Situation.

Wie ist die Tabellenkonstellation? Der PSV Bork ist nur noch Tabellenelfter – die schlechteste Platzierung seit dem vierten Spieltag. Doch in diesem Bereich der Tabelle ist es eng. Zwei weitere Teams sind punktgleich mit Bork, Niederaden als 9. ist einen Punkt besser, Frömern als 13. einen Zähler schlechter. Die Gefahrenzone beginnt bei Weddinghofen ab Platz 14, der drei Punkte Rückstand auf Bork hat.

Wie viele Teams steigen ab? Das entscheidet sich erst nach dem letzten Spieltag final, ist aber eigentlich schon recht sicher. Horst Weischenberg, Vorsitzender des Kreis Unna-Hamm, verweist auf die Durchführungsbestimmungen. Daraus geht hervor, dass die Zahl der Absteiger aus beiden Kreisligen A von den Absteigern aus der Bezirksliga in den Kreis Unna-Hamm abhängt. Steigt kein Bezirksligist aus dem Kreis ab, steigen drei A-Ligisten ab. Bei einem bis drei Absteigern steigen vier Teams ab.

Wie ist die Situation in den Bezirksligen? In der Bezirksliga 7 ist kein Team des Kreises abstiegsgefährdet, in der Staffel 8 gleich drei: Der TSC Hamm ist als Schlusslicht akut bedroht, der VfL Kamen steht vier Punkte, Westfalia Wethmar einen Punkt über dem Strich. Deswegen sind mehr als zwei Absteiger in Borks Liga unwahrscheinlich.

Wie viele Absteiger gibt es, wenn heute das Saisonende wäre? Dann würden aus der Kreisliga A2 der Vorletzte TuS Hemmerde und Schlusslicht Billmerich absteigen.

Was spricht für den PSV? Dass selbst bei drei Absteigern aus der Bezirksliga nur zwei Teams in die B-Liga müssen. Und Bork hat ja auch in der Hinrunde bewiesen, dass es aufstehen kann. Startschwierigkeiten hatte der PSV fast jedes Jahr.

Was spricht gegen den PSV? Bork hat in der unteren Tabellenhälfte die meisten Spiele (19) absolviert – ein bis zwei mehr als die Konkurrenz. Nur Schlusslicht Billmerich hat öfter verloren als Bork.

Wie erlebt der PSV die Krise? Sie ist angekommen. „Ich gucke mir die Tabelle auch an. Und bei uns ist jetzt Abstiegskampf pur angesagt. Die Mannschaft muss eine Trotzreaktion zeigen“, sagte Trainer Ingo Grodowski.

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