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Der SV Herbern freut sich auf den heimischen Kunstrasen

Fußball: Landesliga

Für die Gäste aus Ahaus läuft es 2018 bislang noch gar nicht rund. Und jetzt treffen sie auch noch ausgerechnet aus den heimstarken SV Herbern in der Fußball-Landesliga.

Herbern

16.03.2018
Der SV Herbern freut sich auf den heimischen Kunstrasen

Marcel Scholtysik ist erkältet. Sein Einsatz gegen Eintracht Ahaus steht auf der Kippe. © Marcel Witte

Die 1:3-Niederlage auf dem tiefen Rasen beim SC Münster haben die Landesliga-Fußballer vom SV Herbern laut Trainer Holger Möllers abgehakt. Auf dem heimischen Kunstrasen gastiert mit Eintracht Ahaus ein Gegner, der 2018 noch nicht in Tritt gekommen ist.

Drei Spiele, drei Niederlagen – so lautet die ernüchternde Bilanz der Ahauser, die mit 31 Punkten auf Rang sechs abgerutscht sind. „Ich weiß nicht, warum sie den Hebel noch nicht umlegen konnten“, zeigt sich auch SVH-Coach Möllers ratlos über die Negativ-Serie der Ahauser. „Ich habe Ahaus damals im Schneetreiben gegen Werne gesehen. Sie lagen bei Abbruch zwar 2:4 zurück, es hätte vorher aber auch 4:0 stehen können. Die haben schon Qualität“, so Möllers.

In den vergangenen beiden Wochen mussten die Gäste aber personell an Qualität einbüßen. Tobias Hemling wurde nach seiner Roten Karte vor zwei Wochen gegen den TuS Altenberge für vier Wochen gesperrt, Timo Brillert flog letzte Woche gegen Burgsteinfurt vom Platz und fehlt drei Wochen.

Mit nur zwei Punkten Rückstand auf Herbern (3.) geht es trotz der letzten drei Pleiten weiter eng zu an der Tabellenspitze. „Ahaus wird sich im Winter auch zum Ziel gesetzt haben, um Rang zwei mitzuspielen“, ist sich Möllers sicher. Mit einem Sieg wollen die Blau-Gelben den Konkurrenten aber auf Abstand halten.

Freude auf Heimspiel

„Wir freuen uns auf das Heimspiel. Zu Hause treten die Jungs noch selbstbewusster auf“, weiß Möllers, dessen Team 23 seiner 33 Punkte zu Hause holte – und die Heimtabelle mit elf Zählern anführt. Zudem kommt es den spielstarken Herbernern zugute, wieder auf Kunstrasen aufzulaufen.

Im Vergleich zur Niederlage in Münster müsse sich gar nicht viel ändern, so Möllers. „Wir haben vieles richtig gemacht, waren im Angriff aber nicht zwingend genug.“ Er sei aber zuversichtlich, dass sich das am Sonntag ändert.

Personell gibt es aber noch einige Fragezeichen. Daniel Krüger (Zerrung) ist ebenso angeschlagen wie Gonzalo Conde, Sebastian Schütte und Marcel Scholtysik sind erkältet und fehlten zum Teil beim Training.

Anpfiff: Sonntag, 15.15 Uhr, Kunstrasen am Siepenweg, 59387 Herbern
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