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Die Bilanz spricht klar für den BV Brambauer

Fußball: Bezirksliga 8

Es ist Derbyzeit in Lünen. Der BV Brambauer empfängt am Sonntag den TuS Westfalia Wethmar. Die Bilanz spricht klar für den BVB, auch das Hinspiel gewann er mit 4:0 souverän. Doch der TWW wittert seine Chance.

Brambauer

von Von Patrick Schröer

, 23.03.2018
Die Bilanz spricht klar für den BV Brambauer

Derbyzeit in Lünen: Der BV Brambauer, hier mit Timo Kollakowski (l.) und Markus Poczkaj (r.) im Duell mit Wethmars Paul Mantei, empfängt am Sonntag den TuS Westfalia Wethmar. © Foto: Goldstein

Es ist eine erschreckende Bilanz für den Fußball-Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar: Seit 2009 haben die Wethmarer kein Spiel mehr gegen den BV Brambauer gewonnen. In sechs direkten Duellen siegte der BVB vier Mal, zwei Mal teilten sich die Teams die Punkte. Die letzte Derby-Niederlage gab es für die Westfalia im Hinspiel. Am 24. September führte der BVB die Wethmarer beim 4:0-Erfolg regelrecht vor. Wethmar stürzte in eine tiefe Krise, kämpft noch jetzt gegen den Abstieg.

Mittlerweile hat sich der TWW jedoch berappelt. Seit dem Trainerwechsel, Rolf Nehling hat für Simon Erling übernommen, läuft es bei den Grün-Weißen wieder besser. Zwei Siege aus zwei Spielen fuhr der TWW seitdem ein. Das Selbstbewusstsein aufseiten der Wethmarer ist beträchtlich gestiegen. „Wir haben Selbstvertrauen tanken können, über den Kampf sind wir zu den Punkten gekommen“, sagt Nehling. Der Wethmarer Coach freut sich schon auf das anstehende Derby, erwartet eine „interessante Partie“. „Wir müssen die entscheidenden Leute aus dem Spiel nehmen. Das sind zum Beispiel Marvin Schuster, aber auch seine Passgeber“, so Nehling weiter, der sich einen konzentrierten und kontrollierten Auftritt seiner Mannen wünscht.

Konsequenz fehlt

Konzentriert und kontrolliert präsentierte sich der BV Brambauer beim Heimspiel gegen den TSC Eintracht Dortmund am Donnerstagabend nicht immer. Zwar siegte der BVB am Ende verdient mit 6:3, hätte das Spiel aber für sich deutlich angenehmer gestalten können. „Uns hat am Anfang die Konsequenz im Abschluss gefehlt. Im Abwehrverhalten hatten wir Probleme im Stellungsspiel“, sagt BVB-Trainer Jascha Keller, der sich dennoch über den Offensivfußball seines Teams freute. Den will der BVB auch gegen Wethmar präsentieren, wobei er auf Angreifer Marcel Bieber (Leistenprobleme) verzichten muss. Daneben werden auch Lukas Diekmann (krank) und Daniel Kronenberg (Urlaub) fehlen. Dafür kehrt Verteidiger Timo Kollakowski nach seiner Sperre zurück. Nichtsdestotrotz: Die drei Punkte sollen laut Keller in Brambauer bleiben. „Wethmar kommt aber mit Aufwind, ich erwarte einen offenen Ausgang“, ergänzt der BVB-Coach. Auf Wethmarer Seite können Till Kowalski (Sperre) und wohl auch Tim Holz (Hüftprobleme) nicht mithelfen, dass sich die Westfalia weiter aus dem Abstiegssumpf befreit. „Wir wollen mitspielen. Wichtig ist, dass jeder seine Position hält und die Zweikämpfe annimmt“, sagt Nehling. Dann könnte es was werden. Mit dem ersten Dreier gegen den BVB. Seit 2009.
Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Am Freibad, Lünen

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