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Die Wacker-Harmonie bröckelt am Ende

OBERCASTROP Freuen kann sich hier nur Spitzenreiter Schwerin: Im Verfolgerduell ließen der SV Wacker Obercastrop und der FC Brünninghausen durch ein 2:2 (1:0) Punkte auf der Strecke nach ganz oben liegen.

von Von Jürgen Weiß

, 04.11.2007
Die Wacker-Harmonie bröckelt am Ende

Martin Banaszak (links) zeigte im Spiel des SV Wacker gegen Brünninghausen wieder eine ganz souveräne Leistung und hatte Pech mit einem nicht anerkannten Kopfballtor.

Allen vorab moralischen Ärgernissen zum Trotz, versammelte sich der gesamte Obercastroper Mannschafts-Verbund zum "Rütli-Kreis" vor dem Anstoß. Dabei alle Auswechselspieler, das Trainergespann Uwe Esser und Helmut Blanke. Selbst der engagierte Vorsitzende Franco Wilken eilte im herbstlich modischen Mantel-Outfit zum Abklatschen hinzu. Tolle Stimmung überall, doch am Ende bröckelte wieder die vorgezeigte Harmonie.

Motiviert ging es gegen den Tabellenzweiten zur Sache. Daniel Doering versprühte die erste Torgefahr (5.) mit einem Freistoß. Der Schuss ging zwar knapp über die Mauer, aber auch Zentimeterüber die Querstange. Dem zahlreichen heimischen Anhang erstarb kurze Zeit später erneut der Torschrei auf den Lippen. Martin Banaszak, der in der Defensive wieder souverän agierte, traf per Kopfball. Doch in der Mitte soll Dennis Hasecke den Torwart behindert haben. Das in einigen Szenen unschlüssige Schiedsrichter-Trio hatte seinen ersten Auftritt.

Macht nicht`s, Wacker macht "wacker" weiter. Und trifft. Eine tolle Kombination über Andrè Paulinsky und Vadim Glöckner haut Doering volley zum 1:0 (18.) in die Maschen. Der Treffer zählt. Doch wie aus dem Nichts kamen plötzlich die Gäste zu klaren Chancen. Patrick Hammerschmidt im Tor der Hausherren parierte jedoch, was zu parieren war. Selbst einen abgefälschten Schuss haut der "Hammer" von der Linie.

Die spielerische Linie hatte die Esser-Elf zunächst abgegeben. Ohne Gegentor ging es in die Kabine, aus der die Heimischen "frisch und frei" herauskommen sollten. War nicht so. Wie angespannt die Akteure waren, zeigte der "Trikot-Striptease" von Glöckner nach dem scheinbar befreienden 2:0 (73.). Wie bei den Profis bekam der Schütze hierfür die Gelbe-Karte. Hätte niemanden gestört, wenn Brünninghausen in der Schlussphase mit zwei Toren (87./89.) die aufkeimende Euphorie nicht so gestört hätte.

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