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Eiskalte Grün-Weiße

SELM „Man darf froh sein, zwei solche jungen Mannschaften in der Kreisliga A zu haben.“ Dieser Satz stammt nicht etwa von GW-Trainer Klaus Ruhoff, der mit seinem Team 5:1 gegen Wethmar gewann, sondern von Gästecoach Andreas Schneider.

von Von Malte Woesmann

, 04.11.2007
Eiskalte Grün-Weiße

GW Selms Stümer Christian Voßschmidt (2.v.l.) traf zwar nicht gegen Wethmar, gehörte aber zu den Aktivposten.

Trotz des 1:5-Debakels auf der Selmer Asche hatte Schneider viele positiven Ansätze bei seiner jungen Elf gesehen. Wenn eben die Fehler nicht gewesen wären. Vier der fünf Selmer Tore resultierten aus individuellen Schnitzern in der Wethmarer Hintermannschaft. So viel, um ein Spiel zu gewinnen. Dabei starteten die Gäste verheißungsvoll ins Spiel.

Nach zehn Minuten prüfte Jan Alexander mit einem feinen Drehschuss aus 20 Metern Sebastian Achtstetter im Selmer Tor, der den Ball gerade noch zur Ecke lenkte. Wethmar spielte weiter druckvoll, kassierte dann aber überraschend das 0:1. Eine Ecke wollte Marcel Koch herunterpflücken, ließ den Ball aber wieder fallen.

Daraufhin holte er Philipp Wöstmann von den Beinen, der aufgepasst hatte. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Sebastian Kalender trat an und verwandelte sicher. Nur zwei Minuten später setzte Erkan Atli ein großes Ausrufezeichen. Per Hacke tunnelte er Tim Hempelmann und ließ auch Koch keine Chance.

Bogenlampe

Nach dem Seitenwechsel hatten wiederum die Gäste die erste Chance. Sebastian Achtstetter entschärfte jedoch eine Bogenlampe von Kai Schinck aus 35 Metern. Das hätte schon der Anschlusstreffer sein können. „Sebastian ist zu einem richtigen Rückhalt geworden“, lobte daher auch Klaus Ruhoff nach dem Spiel seinen Schlussmann.

Das 3:0 im direkten Gegenzug war dann die Vorentscheidung. Philipp Wöstmann spitzelte den Ball an Michael Grotefels vorbei und schob den Ball durch die „Hosenträger“ von Koch ein. In der Folgezeit hatte Wethmar     zwar mehr vom Spiel, vor dem Strafraum war jedoch meistens Schluss. In der 55. Minute schlug dann doch der Ball einmal im Selmer Kasten ein. Daniel Koch traf per Freistoß über den etwas unglücklich aussehenden Achtstetter. Da der Freistoß jedoch indirekt hätte ausgeführt werden müssen, zählte der Treffer nicht.

Neue Kräfte

Klaus Ruhoff brachte mit Christoph Suer und Dennis Uhlenbrock neue Kräfte. Später kam auch noch Mirco Kämper. Mit seinen Einwechslungen hatte der Coach ein glückliches Händchen denn nach Christoph Suers 4:0 ließ Kämper noch das 5:0 folgen. Wiederum nach Fehlern in der Wethmarer Hintermannschaft. Das 1:5 für Wethmar eine Minute vor Schluss war indes nur noch Ergebniskosmetik.

Kreisliga A - GW Selm - Westfalia Wethmar 5:1 (2:0) GW Selm: Achtstetter; Menker, Niess, Bähre (65. Uhlenbrock), Kalender, Lebsack, Kemmann, Nückel (65. Suer), Atli, Voßschmidt, Wöstmann (73. Kämper).Wethmar: Marcel Koch; Cieslik, Albrecht, Grotelfels (71. Wessel), Hempelmann, Daniel Koch, Alexander, Bock, Schinck, Sajonz (57. Stichmann), Appel (57. Hann).Tore: 1:0 (15.) Foulelfmeter Kalender, 2:0 (17.) Atli, 3:0 (59.) Wöstmann, 4:0 (70.) Suer, 5:0 (81.) Kämper, 5:1 (90.) Hempelmann.

  

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