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ETuS/DJK Schwerte gegen SC Hennen: Zwei Wundertüten im Duell

Fußball-Bezirksliga

Das letzte Bezirksliga-Derby des Kalenderjahres steht an. Darüber hinaus steht der Geisecker SV vor einer hohen Hürde und der SC Berchum/Garenfeld vor einem Verfolgerduell.

Schwerte

, 07.12.2018
ETuS/DJK Schwerte gegen SC Hennen: Zwei Wundertüten im Duell

Dennis Cela und der ETuS/DJK Schwerte wollen im letzten Spiel vor der winterpause einen Heimsieg gegen Hennen einfahren. © Bernd Paulitschke

ETuS/DJK Schwerte - SC Hennen (Sonntag, 14.45 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg)

Gastgeber ETuS/DJK wartet seit drei Spielen auf einen Torerfolg – das reichte zu keinem einzigen Punkt. Noch schlimmer ist allerdings die Bilanz des SC Hennen: Die Elf von Trainer Marcel dos Santos ging in den letzten vier Partien als Verlierer vom Platz und musste zudem 14 Gegentore schlucken.

In die gleiche Kerbe schlägt der Trainer der „Östlichen“, André Haberschuss. „Wir schleppen uns zurzeit von einem Problem zum nächsten. Dennoch wollen wir das Jahr mit einem Heimsieg gegen Hennen abschließen“, meint er. Das Hinspiel ging deutlich mit 4:1 an die Hennener. Haberschuss, der damals selbst zwischen den Pfosten stand, dazu: „Da waren drei Abseitstore dabei, das Spiel ist noch im Hinterkopf. Wir haben noch einen gut.“ Lukas Hedtheyer kehrt ins Team zurück und wird seinen Stammplatz im Tor einnehmen.

Als ein Aufeinandertreffen zweier „Wundertüten“ bezeichnet Marcel dos Santos den Jahresabschluss im EWG-Sportpark. Viele verletzte und kranke Spieler sind aus seiner Sicht der Grund für null Punkte aus zuletzt vier Spielen. „Bis dahin hatten wir eine gute Serie gestartet. Diese ganzen Ausfällen konnten wir einfach nicht kompensieren, wenn dir so viel Qualität nicht zur Verfügung steht“, berichtet der Hennener Coach.

Das Ziel ist aber auch in Hennen eindeutig definiert: Drei Punkte sollen es sein. Den Gegner einzuschätzen, ist aus Sicht von dos Santos nicht so einfach. Der Trainer ist aber durchaus optimistisch, wenn es gelinge, Serkan Arslan auf dem Spiel zu nehmen. Nicht dabei helfen kann Nils Krawczyk. Und Kevin Danila kämpft noch mit an Rückenproblemen.


Rot-Weiß Lüdenscheid - Geisecker SV (Sonntag, 15 Uhr, Am Nattenberg, 58515 Lüdenscheid)

Das 2:1 vor einer Woche zum Rückrunden-Auftakt im Derby gegen den VfL Schwerte hat dem Geisecker SV gut getan, weil er sich von der Abstiegszone ein ganzes Stück entfernen konnten.

Nun geht die Reise nach Lüdenscheid, das mit 35 Punkten den Rest der Liga hinter Hagen 11 anführt – eine anspruchsvolle Aufgabe für die „Kleeblätter“, wie auch Trainer Thomas Wotzlawski weiß: „Nur weil wir den VfL geschlagen haben, können wir jetzt nicht den Anspruch anmelden, das Feld von hinten aufzurollen. Aber natürlich ist unsere Brust breiter geworden“, sagt der Coach.

Die Lüdenscheider haben in dieser Saison gegen Vereine aus dem Schwerter Raum eine makellose Bilanz. Auch an das Hinspiel, in dem man mit 1:5 baden ging, erinnert man sich in Geisecke nicht so gerne. Und trotzdem sieht Wotzlawski sein Team nicht chancenlos – trotz der Ausfälle von Torwart Tim Helmdach, Julian Hüser und Mathis Leuer. Zudem steht hinter dem Einsatz der gesundheitlich angeschlagenen Jonas Hudek und Dustin Schütte ein Fragezeichen.


SC Berchum/Garenfeld - Blau-Weiß Voerde (Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg, 58099 Hagen)

Zum „Verfolgerduell“ des weit enteilten Spitzenreiters Hagen 11 kommt Blau-Weiß Voerde ins Garenfelder Waldstadion – der Tabellendritte empfängt den Vierten. Voerde ist sehr auswärtsstark und holte das Gros seiner 30 Punkte auf fremdem Terrain. Fünf der sechs Partien bei einem Remis auf fremden Platz gingen an die Blau-Weißen. Auch gerade mal 21 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache.

Nach dem unglücklichen Pokal-Aus am Donnerstag gegen Sprockhövel sieht Trainer Dieter Iske seine Elf auf einem guten Weg. „Aus dem Spiel können wir eine Menge Selbstvertrauen mitnehmen. Gegen Voerde wollen wir natürlich gewinnen. Zu einem rassigen Abschlussspiel wollen wir unseren Beitrag beitragen“, so Iske.

Aufgrund der hohen Belastung war am Freitag trainingsfrei. Iske gab die Devise aus, dass „die Spieler lieber mit der Freundin spazieren gehen sollen.“ Hinter Georgios Ntontos und Lasse Jochheim steht noch ein Fragezeichen. Wieder im Aufgebot ist Leander Koeser