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Handballer bleiben am Wochenende ohne Sieg

Handball in Lünen und Brambauer

Als einzige heimische Handballer holten die Männer des Lüner SV einen Punkt. Teilweise klare Niederlagen gab es für die LSV-Frauen, beide Mannschaften des VfL Brambauer und den SuS Oberaden.

Lünen, Brambauer

, 10.02.2019 / Lesedauer: 5 min
Handballer bleiben am Wochenende ohne Sieg

Sebastian Pohl und der VfL Brambauer verloren gegen Aplerbeck knapp. © Günther Goldstein

Frauen-Verbandsliga 2

FC Vorwärts Wettringen - Lüner SV 25:21 (11:13)
Trotz einer guten Leistung mussten die Verbandsliga-Handballerinnen des Lüner SV am Sonntag eine Niederlage einstecken. Sie unterlagen beim Top-Team FC Vorwärts Wettringen mit 21:25.

Lange war die Partie offen. Nach 51 Minuten sah Sarah Dressler die Rote Karte. Für Lünens Trainer Marcel Mai ein harter Schlag. „Das war ein bisschen der Knackpunkt“, so Mai, dessen Sieben nun häufig in Unterzahl spielte und so ins Hintertreffen geriet. 20:19 hatte es gestanden, als Dressler des Feldes verwiesen wurde. Wenige Minuten später stand es 24:19 - die Entscheidung.

Für die Lünerinnen war das ärgerlich. Mit einem 2:6-Start kamen sie nur schwer in die Partie, spielten dann aber eine „super gute erste Halbzeit“, wie Mai sagte. Beim Seitenwechsel lag der LSV sogar vorne. Nach Wiederanpfiff vergab Lünen allerdings drei gute Gelegenheiten hintereinander. „Da hätten wir uns absetzen können“, so Mai. Stattdessen glich Wettringen. Seiner Sieben attestierte er dennoch eine gute Leistung. „Wir müssen uns besser belohnen“, so Mai. Der LSV ist nun mit einer ausgeglichenen Punktebilanz Tabellensiebter.

Lüner SV: M. Krause/Klostermeier - Rosenthal, Lieneke (5), Hülsewede (1/1), T. Schmidt (3/1), Püschel, Lohölter, C. Schmidt (1), J. Krause, A. Schmidt, Rempe (3), Dressler (4), Geisler (4)

Frauen, Verbandsliga 2

PSV Recklinghausen II – VfL Brambauer 36:27 (16:15)

„Das war mit unserem kleinen, dünnen Kader ein gebrauchter Tag für uns“, resümierte VfL-Trainer Andre Schwedler nach der Niederlage. Schuld an der Pleite waren vor allem die ersten acht Minuten des zweiten Durchgangs, in denen beim VfL fast gar nichts passte.

Zwar tat sich der VfL auch im ersten Durchgang schon schwer, doch nutzten die Brambaueranerinnen da noch ihre Möglichkeiten. Dem war Anfang der zweiten Halbzeit nicht so. „Das war ganz klar der Knackpunkt der Partie. Da passte es hinten und vorne nicht“, so Schwedler weiter.

Am Ende stand so ein klarer 36:27-Sieg für die Gastgeberinnen auf dem Papier. Der VfL verliert damit die Tabellenführung an die SG TuRa Halden-Herbeck. „Solche Tage gibt es halt. Abschminken und nach vorne gucken“, blickt Schwedler schon auf die kommende Aufgabe am nächsten Samstag, 16. Februar (18 Uhr, Sporthalle Brambauer, Diesterwegstraße 7a), gegen den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus.

VfL Brambauer: Sindermann – Kummer, Ceylan (1), Holz (2), Sahage (1), Trippe (6), Leismann (3), Bauer (7), Lasshof (3), Umbescheidt (1)

Landesliga 3

VfL Brambauer - ASC Dortmund 25:27 (7:11)

Einen erneuten deutlichen Sieg wie beim 37:29 im Hinspiel hatte VfL-Trainer Nadim Karsifi schon im Vorfeld der Partie für unwahrscheinlich erklärt. Damit sollte Karsifi recht behalten. Stattdessen verloren die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer am Sonntag mit 25:27 gegen den ASC Dortmund.

Schon vor Beginn der Schlussphase schien der VfL geschlagen. Mit 18:24 lag Brambauer sechseinhalb Minuten vor Ende zurück. Dann allerdings starteten die Brambaueraner eine furiose Aufholjagd. Angeführt von Kim Freitag, der in dieser Phase vier Treffer in Serie erzielte, kam der VfL auf 25:27 heran. Paul Langmanns Treffer 90 Sekunden vor dem Ende blieb allerdings der Schlusspunkt. „Du kannst kämpferisch der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Brambauers Kreisläufer Jan Richter. In den letzten Minuten probierte Trainer Karsifi es mit einer offenen Manndeckung und vielen jungen Spielern auf dem Parkett. „Das war völlig in Ordnung“, sagte Karsifi, der ebenfalls den Kampfgeist seiner Mannschaft lobte.

Der VfL haderte zudem mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter, vor allem in der Schlussphase. „Da gab es gar kein Stürmerfoul oder Zeitspiel mehr gegen den ASC. Wir hätten noch eine Viertelstunde weiterspielen können und hätten keinen Ausgleich mehr geworfen“, so Richter. Brambauer musste da mittlerweile zudem ohne zwei Stützen im Rückraum auskommen. Sebastian Pohl (Rote Karte) und Lothar Baggemann (Gesichtsverletzung) schieden aus.

Dass Brambauer überhaupt eine Aufholjagd starten musste, lag am klaren Rückstand aus der ersten Halbzeit. „Da sind wir nicht zum Zug gekommen“, so Karsifi.

VfL Brambauer: Sträde/Welski - Richter (2), Lüke (3), L. Langmann (2), Baggemann, Ruch (1), Kurt (2), Gärtner, P. Langmann (2), Freitag (8), Wißemann (1), Maurer (2), Pohl (2)

Oberliga

ASV Hamm-Westfalen II – SuS Oberaden 34:22 (16:13)

Die Cobras rutschten aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Da Schlusslicht TSG Harsewinkel überraschend hoch in Ferndorf gewann, sind nun die drei Letzten TuS Möllbergen, SuS Oberaden und TSG Harsewinkel punktgleich (8:26). „So langsam müssen wir mal wieder punkten“, sagte SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis.

In Hamm bekam der SuS den starken Julian Krieg aus dem rechten Rückraum anfangs nicht gut in den Griff. Erst nach einigen Minuten hatte Oberaden sich auf ihn einstellen können, nachdem die Deckung auf eine versetzte 5-1-Formation umgestellt wurde. Oberaden blieb vor allem in der ersten Halbzeit im Spiel, blieb lange Zeit auf Augenhöhe. Das Angriffsspiel über den Kreis, über Bastian Herold, lief im gesamten Spiel bestens. Herold war mit sieben Toren bester SuS-Schütze. „Ärgerlich war, dass wir dann mit drei Toren Rückstand in die Pause gehen. Uns fehlt dieses Momentum. Wir haben oft die Chance in Führung zu gehen, schaffen es aber nicht. Daran müssen wir dringend arbeiten“, so Katsigiannis.

Nach der Pause stellte Hamm sich spielerisch besser auf die SuS-Deckung ein. Auf der anderen Seite stellte der ASV II seine Defensive ebenfalls auf eine 5-1-Variante um. Damit kam der SuS nach der Pause nicht mehr gut klar. Mitte der zweiten Halbzeit lag das Team mit sieben Toren zurück. „Da war die Luft dann raus“, so Katsigiannis. Zudem verletzte sich auch Pascal Stennei in einem Zweikampf, musste mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus.

Am kommenden Samstag, 16. Februar, trägt der SuS Oberaden sein nächstes Heimspiel gegen den HTV Hemer aus und hat somit die Chance, gegen den Tabellenzehnten wichtige Punkte einzufahren.

SuS Oberaden: Makus/Klepping – Lauber (1), Hajduk (1), Noe (2), Herold (7), Katsigiannis (1), P. Stennei (4), Roth, Maschewski, B. Stennei (1), Holtmann, Rossfeldt (4), Wagner (1)

Bezirksliga Hellweg

Lüner SV – Hammer SC 36:36 (19:16)

Dieser Punkt war mit Blick auf die Konkurrenz enorm wichtig. Schlusslicht Ahlen III siegte und ist somit punktgleich mit dem LSV. Der Abstiegskampf bleibt spannend. Einen großen Anteil am 36:36-Remis hatte LSV-Spieler Benjamin Miehle, der elf Tore erzielte.

Lüner SV: Karanski/Hangebrock – Hadac (3), Gores, Dornseifer, Mai (2), Droste, Donat (3), Leder (5), Stroscher (6), Neve (2), Miehle (11), Schmidt (4)

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