Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jugend schlägt Erfahrung

Basketball Regionalliga 2

Die LippeBaskets sorgen für eine große Überraschung in der Basketball Regionalliga 2. Das Team aus werne hat den Favoriten GV Waltrop mit 80:75 bezwungen. Die Ballspielhalle hat dabei ordentlich mitgeholfen.

werne

, 04.03.2018
Jugend schlägt Erfahrung

Ekstase auf der Bank der LippeBaskets. © Isabell Michalski

Alle Erfahrung und individuelle Klasse hat dem GV Waltrop nicht geholfen. Die LippeBaskets, als klarer Außenseiter in die Partie gegangen, überzeugten mit toller Moral und Tempo-Basketball. Am Ende ließ sich der Tabellenvierte der Basketball-Regionalliga 2 vom Tabellenzehnten aus Werne mit 80:75 übertölpeln.

Trotz der Außenseiterrolle hatten sich die Werner vor dem Spiel Chancen auf eine Überraschung in der heimischen Ballspielhalle ausgerechnet, da die Waltroper in dieser Spielzeit weder noch ganz oben angreifen können, noch mit dem Abstieg zu tun haben können.

Blitzstart der Gastgeber

Diese Einstellung merkte man den Waltropern besonders zu Spielbeginn an. Die Werner legten einen Blitzstart hin und führten nach zwei Minuten mit 8:0. Die Gäste wirkten überrascht über das hohe Werner Tempo und ließen sich überlaufen, bis sie nach und nach besser in die Partie kamen. Nach sechs Minuten war das Spiel beim Stand von 14:14 ausgeglichen. So auch nach dem ersten Viertel, das mit 21:21 unentschieden ausging.

Ausschlaggebend für das gute Spiel war nach Christoph Henke der zweite Spielabschnitt, den die LippeBaskets deutlich mit 28:16 für sich entscheiden konnten. Henke fasste das zweite Viertel nach der Partie zusammen: „Im zweiten Viertel haben wir den Grundstein für den Erfolg gelegt. Das war extrem wichtig.“ Sein Gegenüber, Dejan Petrov, kritisierte bei seiner Mannschaft die vielen Fehler vor der Halbzeitpause.

Waltrop leitet sich zu viele Fouls

Nach der deutlichen 49:37-Pausenführung sollte bei den Rund 250 Zuschauern in der Ballspielhalle noch etwas Spannung aufkommen. Waltrop kämpfte sich Punkt um Punkt an die Werner heran, sodass die Hausherren nach 27 Minuten nur noch mit 55:54 in Führung lagen. In der Folge profitierten die Werner von einem Technischen- und einem Unsportlichen Foul auf Waltroper Seite. Roland Leidag warf die Gastgeber mit einem erfolgreichen Drei-Punkt-Wurf wieder mit 63:54 in Führung. In den Schlussminuten des dritten Viertels verkürzte der GV bis auf 58:63.

Mit einer Fünf-Punkte-Führung gingen die Werner in die so gefürchteten letzten zehn Minuten, in denen besonders zu Saisonbeginn mehrere Spiele aus der Hand gegeben wurden. An diesem Abend jedoch wirkten die Werner gelassener und ließen sich vom Werner Publikum nach vorne peitschen. Zwar versuchten die Waltroper nochmals alles um wieder zu verkürzen, dennoch fanden die Werner immer eine passende Antwort auf die Punkte der Gäste. In den letzten zwei Spielminuten zeigte besonders Cajus Cramer eine starke Leistung. Er zeigte keine Nerven und verwandelte sicher vier von vier Freiwürfen. Zudem traf er einen wichtigen Dreier, der die Gäste auf Distanz hielt. Den Schlusspunkt zum 80:75 setzte Cramer per Freiwurf.

Großer Schritt Richtung Klassenerhalt

Nach dem Spiel war Christoph Henke glücklich über den Sieg: „wir haben verdient gewonnen. Wir haben mit mehr Intensität gespielt. Zudem hat uns das Publikum beflügelt“, sagte Henke. Cajus Cramer, der von seinem Trainer ein Lob für seine mutige Spielweise bekam, zeigte sich nach dem Spiel ebenfalls begeistert von der guten Stimmung, die die Zuschauer in der Ballspielhalle machten: „wir haben einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und haben uns von den Zuschauern antreiben lassen“, sagte Cramer.

Lob für die kämpferische Leistung der Werner ernteten diese auch vom Waltroper Coach, Dejan Petrov: „Heute hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte. Werne hat härter gekämpft als wir.“

LBW: Tilkiaridis, Cramer (19/1), Leidag (8/2), Keilinghaus (11/1), Mersch (5), Meinert (6/2), König (15/1), Rupprecht, Barkowski (2), Brüggemann (8/1), Küper, Voigt (4)
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt