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Korfball: Deutschland am Ende versöhnlich

BRNO Ob es dann doch noch ein versöhnlicher Ausklang war, müssen sie letztlich für sich selbst entscheiden. Die deutschen Korfball-Nationalspieler beendeten die Weltmeisterschaft in Brün (Tschechische Republik) immerhin mit einem 19:9 (11:5)-Sieg gegen Indien.

von Von Carsten Loos

, 10.11.2007

Und somit auf dem 11. Platz unter 16 Mannschaften. Zum nochmaligen Vergleich: Bei der Jahrhundert-WM 2003 in Rotterdam (Niederlande) war Deutschland Achter und Letzter der A-WM. Was seinerzeit bereits als größte Blamage im deutschen Korfball eingestuft wurde.

Nach den Enttäuschungen der letzten Tage zeigte sich die deutsche Equipe des Trainerduos Thorsten Cramer und Thomas Kupka gegen Indien, den 14. der letzten WM, hellwach. Nach dem Führungstreffer durch Cornelia Büsing (3./TuS Schildgen) zog Deutschland über 2:1 (6.), 4:2 (7.) und 6:3 (10.) dann mit fünf Körben in Folge zur vorentscheidenden Pausenführung von 11:5 davon.

   Nach dem Seitenwechsel erhöhten Marcel Balzuweit (34./KC Grün-Weiß) und erneut Cornelia Büsing (35.) schnell auf 13:5. Und jeden Treffer Indiens beantwortete Deutschland diesmal mit zumindest einem weiteren Treffer. Den Schlusspunkt zum 19:9 markierte Linda Schiller (KC Grün-Weiß) mit einem der in den vorherigen Spielen so oft vermissten Weitwürfen.

Beste Werfer im deutschen Team waren diesmal übrigens Cornelia Büsing (4 Körbe) sowie Linda Schiller, Marcel Balzuweit und Rüdiger Dülfer (Selmer KV/jeweils 3).

Endspiel der ewigene Finalisten

Unterdessen können sich die deutschen Korfballer in aller Ruhe auf den für sie nun spielfreien Endspieltag am Samstag, 10. November, einstellen. Auch wenn sie nämlich einen Tag früher als erhofft ihr letztes WM-Spiel bereits am Freitag bestritten haben, reisen sie wie geplant erst am Sonntag, 11. November, zurück nach Deutschland.

Das Finale bestreiten Titelverteidiger Niederlande und der "ewige Zweite" Belgien. Nur einmal bei bislang acht Weltmeisterschaften konnte Belgien im Endspiel triumphieren: 1991, bei der WM im eigenen Land.     

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