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Lars Müller gibt dem Werner SC seine Zusage für die kommende Saison

Werner SC

Die Landesliga-Fußballer des WSC haben nach dem schmerzhaften Abschied von Joo Seung Oh wieder einen Grund zur Freude: Trainer Lars Müller hat am Montag für die kommende Spielzeit zugesagt.

Werne

, 04.12.2018
Lars Müller gibt dem Werner SC seine Zusage für die kommende Saison

Trainer Lars Müller hat dem Werner SC bereits für die kommende Saison zugesagt. © Helga Felgenträger

„Die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ex-Profi Lars Müller wird in der Saison 2019/2020 fortgesetzt“, so verkündete der Werner SC am Dienstagmorgen die frohe Botschaft. Am Abend zuvor habe Lars Müller seine Zusage gegeben, in der kommenden Saison weiterhin den Fußball-Landesligisten Werner SC zu trainieren, so der Vorsitzende der Fußballabteilung, Thomas Overmann.

„Gerade Lars Müller steht für die positive Weiterentwicklung unserer Mannschaft in der Landesliga und ist unzweifelhaft der richtige Trainer für den WSC“, sagte Overmann. Mit dieser Entscheidung werde rechtzeitig ein „positives Zeichen“ hinsichtlich der künftigen und frühzeitigen Kaderplanung gesetzt.

Das Gesamtgerüst stimmt laut Thomas Overmann

Beim WSC stimme einfach das Gesamtgerüst, erklärte Overmann am Dienstag. Lars Müller, selbst gebürtiger Werner, und Kurtulus Öztürk, Ex-WSC-Trainer und immer noch externer Berater bei den Wernern, würden ein perfektes Team abgeben. Auch die Spieler der ersten Mannschaft hätten sich über die Nachricht gefreut, sagte Overmann weiter.

Die Freude über die zukünftige Zusammenarbeit bestätigte am frühen Dienstagmittag auch Lars Müller. Auf die Frage, warum er sich schon so früh für eine neue Saison mit dem WSC entschieden habe, stellte der Ex-Bundesliga-Profi eine Gegenfrage: „Warum nicht?“ Es passe alles beim Werner SC. Wie Overmann hält auch Müller die frühe Zusage besonders im Hinblick auf die Kaderplanung für sehr wichtig.

„Den Verein als Ganzes weiterentwickeln“

Müller wird 2019 also in seine dritte Saison beim WSC gehen. Für den Werner ist es ein besonderes Anliegen, Spieler aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft zu integrieren. „Spieler wie Niclas Beckerling und Henrik Pollak, die aus der eigenen Jugend kommen, geben den jungen Spielern die richtigen Signale“, erklärte Müller. Natürlich seien aber auch Fußballer von außerhalb willkommen: „Die Mischung macht es und die Qualität muss einfach stimmen“, so Müller weiter.

Mit dem WSC will der 46-Jährige sich mittelfristig in der Landesliga etablieren und vor allem „den Verein als Ganzes weiterentwickeln“. Die richtige Richtung sei laut Müller schon eingeschlagen worden. Jetzt müsse daran gearbeitet werden, die Jugend, die zweite Mannschaft und das Landesligateam noch enger zusammenarbeiten zu lassen.

Trainer mit Bundesliga-Erfahrung

Durch die Verlängerung mit Müller befindet sich der WSC in einer guten Ausgangslage für die Planung der kommenden Saison - natürlich zieht und bindet ein Trainer, der selbst mal in der Bundesliga gespielt hat, junge Spieler an den Verein. Müller spielte in den 1990er-Jahre für Borussia Dortmund und gehörte 1996 zum Meisterteam des BVB. Später trug er die Trikots von Leipzig, Nürnberg, Aachen und Augsburg, kommt auf 116 Bundesligaspiele und 204 Zweitligaeinsätze. Die Prominenz und das Fachwissen Müllers habe laut Thomas Overmann dafür gesorgt, dass mittlerweile etwa 80 Prozent der WSC-Spieler Werner Eigengewächse sind.