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Lutz Gripshöver liegt weiter im künstlichen Koma

Unfall bei "Lenklar 2010"

WERNE Zwei Tage nach dem schweren Unfall am Rande des Reitturniers "Lenklar 2010" hat sich der Gesundheitszustand von Lutz Gripshöver etwas gebessert. Dennoch liegt der Besitzer der Reitsportanlage immer noch im künstlichen Koma.

von Von Heinz Overmann

, 19.04.2010

Gripshöver hatte am Samstagabend nach Wettkampf-Ende den heftigen Tritt eines Hengstes abbekommen. Ein Rettungshubschrauber brachte den 38-Jährigen in die Klinik Dortmund-Nord. Dort hat sich Gripshövers Gesundheitszustand bis Montag ein wenig verbessert. Vor allem sind Komplikationen als Folge von Schädelverletzungen bislang nicht aufgetreten. Allerdings halten die Ärzte den Reiter und Besitzer der Reitsportanlage weiterhin in einem künstlichen Koma.

Beim Unfall, der sich am Samstag gegen 20.30 Uhr in der Hengststation des Reiterhofes ereignete, erlitt Lutz Gripshöver eine Schädelfraktur sowie Brüche im Kieferbereich. Zu seinem Glück waren - es war etwa eine halbe Stunde nach Turnierende -  noch zwei Ärzte auf der Anlage, die die Erstversorgung übernahmen.

Eine Stunde brauchten die Ärzte, um den schwer verletzten Gripshöver so zu stabilisieren, dass er transportfähig für den Flug nach Dortmund war. Nachdem dann allerdings feststand, dass sich Gripshöver trotz künstlichen Komas nicht in Lebensgefahr befand, entschied die Turnierleitung von "Lenklar 2010":  Das Turnier, das noch bis zum Sonntag dauerte, sollte wie geplant fortgesetzt werden.

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