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Mamerow gelingt dritter Sieg in Serie

Motorsport

Beim zehnten Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN-Serie) hat sich das Fahrerduo Christian Mamerow und Dirk Werner einen Hattrick erkämpft. Mit dem dritten Sieg in Folge schloss das Team Mamerow-Racing die Saison ab.

von Von Christian Püls

, 04.11.2009
Mamerow gelingt dritter Sieg in Serie

Christian Mamerow (Mitte) bei der ausgelassenen Feier auf dem Siegerpodest.

Von Platz eins gestartet (Qualifikationsrunde: 8:13.450) konnte Chris Mamerow im Porsche 911 GT3 Cup S seine Führung am Start behaupten und erreichte die erste Kurve vor Marcel Tiemann im Manthey-Porsche 911 GT3 RSR und Dirk Adorf im Ford GT vom Team Raeder Automotive. Die beiden Porsche-Piloten setzten sich ein wenig vom Feld ab - wohl um in Ruhe ihr Windschatten-Duell austragen zu können: Über eine Stunde und acht Runden klebte Tiemann dem Castrop-Rauxeler am Heck, doch vorbei kam er nicht. "Ich konnte mich mehrfach an Mamerow heranbremsen. Um vorbei zu kommen, fehlte uns das letzte Quäntchen Leistung", zitiert der Veranstalter Tiemann. Mamerow schaffte es aber auch nicht, den Verfolger abzuschütteln.Vorsprung rasch ausgebaut

Dann kam die Spitzegruppe zum ersten regulären Stopp an die Box. Was auf der Strecke nicht recht gelingen wollte, klappte dann in der Box: Mit ein paar Sekunden Vorsprung vor dem Manthey-Porsche ging der Mamerow-Bolide, nun mit Dirk Werner am Steuer, wieder auf die Piste. Bis zur elften Runde hatte Werner seinen Vorsprung auf 8,4 Sekunden ausbauen können. Er führte vor dem Phoenix Audi R8 LMS (Frank Biela/Frank Stippler/Marc Basseng), der am Manthey-Porsche, der nun von Emmanuel Collard pilotiert wurde, vorbeigeschlüpft war. Collard gelang es nicht, am Audi vorbeizuziehen. So hatte Werner den Vorsprung für Mamerow-Racing bereits eine Runde später mehr als verdoppelt (20,4 Sekunden). Erst als der R8 in der 13. Runde Richtung Boxengasse abbog, hatte der Manthey-Porsche wieder freie Fahrt. Doch Werner hatte sich bereits abgesetzt.Vierter Gesamtsieg in der Saison

Nach dem zweiten Boxenstop (17.) für die Teams Mamerow und Tiemann ein ähnliches Bild: Ein Porsche jagte den anderen, ein Audi klemmte dazwischen - bis zur 21. Runde, als der Audi abermals an die Box ging. Doch inzwischen war der Vorsprung von Chris Mamerow auf über eine Minute angewachsen. Der Castrop-Rauxeler ließ nichts mehr anbrennen und brachte den rot-weißen Porsche sicher ins Ziel - vor Tiemann im Porsche und dem Audi R8 LMS.

Für Mamerow-Racing war es der vierte Gesamtsieg in der Saison. Zur Saisonbilanz des in der Klasse SP9 Rennstalls Mamerow gehören ebenso drei zweite Plätze, aber auch drei Nullrunden.

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