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RVR-Ruderer greifen an - Malte Jakschik will eine Medaille

Ruder-WM

CASTROP-RAUXEL Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, Sportler und Trainer motiviert - jetzt steigen die Castrop-Rauxeler Ruderer Malte Jakschik und Michel Palisaar (RV Rauxel) ins Boot. Am Donnerstag, 5. August, beginnen die Junioren-Weltmeisterschaften der Ruderer in Racice (Tschechien) mit den Vorläufen.

von Von Florian Kopshoff

, 05.08.2010
RVR-Ruderer greifen an - Malte Jakschik will eine Medaille

Gute Laune trotz harter Einheiten: Malte Jakschik (links), Michel Palisaar (rechts) und RVR-Trainer Simon Gallisch im Trainingslager vor der Junioren-WM in Berlin-Grünau.

Jakschik wird im Achter des Deutschen Ruderverbandes (DRV) Platz nehmen und an der Seite seiner sieben Teamkollegen auf Goldjagd gehen. Zwei RVR-Ruderer haben bei dieser Jagd in den vergangenen Jahren bereits wertvolle Beute erlegt: 2009 brachte Julien Corzilius den Junioren-Weltmeistertitel aus Brive la Gaillarde (Frankreich) mit nach Hause; Jannis Augustin holte 2007 in Peking (China) Gold. Nun ist es an Jakschik die erfolgreiche Achter-Historie fortzusetzen. "Wir wollen eine Medaille", lässt der Nachwuchs-Ruderer die Frage nach der Güte des Edelmetalls aber noch offen. Der Trainer, Bernd Nennhaus, der schon Corzilius und Augustin zu ihren Titeln geführt hat, wolle aber "immer ganz nach oben".Andere Nationen haben aufgesatteltHartmut Buschbacher, Cheftrainer des DRV, drosselt allerdings die Euphorie: "Wir hüten uns vor all zu hohen Erwartungen. Die anderen Nationen haben mächtig aufgesattelt." Elf Länder, die die Konkurrenz bilden, sind damit gemeint. Die Sieger aus zwei Vorläufen am Donnerstag sind direkt für das Finale am Sonntag, 8. August, qualifiziert. In zwei Hoffnungsläufen (Freitag, 6. August) werden weitere vier Tickets vergeben. Jakschiks Teamkollege Michel Palisaar besteigt am Donnerstagmittag den Junioren-Vierer mit Steuermann. Hier ist die Konkurrenz sogar 13 Boote stark. "Der Vierer läuft schon jetzt gut durchs Wasser", berichtete Trainer Maik Schulte. Das sollte er auch, denn die deutsche Equipe muss in ihrem Vorlauf und im Halbfinale jeweils einen Platz unter den besten Dreien erreichen, um sich für das Finale zu qualifizieren, und den Umweg über den Hoffnungslauf zu vermeiden.

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