Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schlaflose Nacht ist kein Grund zum Liegenbleiben für Fabian Lauber

SuS Oberaden

Die Oberliga-Handballer des SuS Oberaden mussten am Samstag in Soest eine brutale Niederlage einstecken. Linkshänder Fabian Lauber stand in den letzten Sekunden im Mittelpunkt.

Lünen

, 05.12.2018
Schlaflose Nacht ist kein Grund zum Liegenbleiben für Fabian Lauber

Für Fabian Lauber und den SuS Oberaden ist in dieser Saison der Klassenerhalt das große Ziel. © Foto: Goldstein

„Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides“, sagte einst Deutschlands erster Bundeskanzler Konrad Adenauer. Und die Oberliga-Handballer des SuS Oberaden sind gefallen. Am Samstag erweckte sie die finale Sirene in der Soester Bördehalle harsch aus ihrem Albtraum. Ein Albtraum, der nur wenige Sekunden andauerte – jene Sekunden, die der Soester TV in den letzten Momenten der Partie brauchte, um aus der eigenen Deckung heraus den 33:32-Siegtreffer zu erzielen.

Rückraumspieler Fabian Lauber war es, der den entscheidenden Fehlpass spielte und Gegenspieler Luis Gran so das 33:32 ermöglichte. Eigentlich hatte der SuS alle Trümpfe in der Hand, hätte mit seinem letzten Angriff sogar noch beide Punkte von den starken Soestern entführen können. „Man hat eigentlich schon fest mit einem Punkt gerechnet, auf zwei Punkte gehofft“, sagt Lauber. Die Cobras seien stolz darauf, sich nach einem 3:9-Rückstand wieder herangekämpft zu haben. Dann allerdings der Tiefschlag. „Das tat allen sehr weh. Alle haben sich schon auf zumindest den einen Punkt gefreut“, so der 24 Jahre alte Lauber.

Cobras schlafen schlecht

Dass ausgerechnet er den späten Soester Sieg einleitete „tut natürlich weh“, so der Linkshänder. „Da hadert man noch die nächsten Tage mit. Wir haben glaube ich alle nicht so gut geschlafen nach dem Spiel“, sagt Lauber.

Das von Adenauer angesprochene Liebenbleiben, davon halten die Oberadener allerdings nichts. „Es gilt, den Fokus zu bewahren. Das Spiel sollte uns nicht zu lange beschäftigen“, meint Lauber. Schließlich hätten die vergangenen drei Spiele gezeigt, dass die Cobras „auf einem richtig guten Weg sind“, so Lauber. Diesen müssen sie nun fortsetzen. Denn am Sonntag (18 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen) steht für den SuS das nächste wichtige Spiel an. Mit dem Mitaufsteiger, der TSG Harsewinkel, kommt der Tabellenzwölfte zum 14. und Letzten Oberaden. Ein heißes Duell im Kampf gegen den Abstieg also. „Wir blicken mit großem Willen auf Harsewinkel“, sagt Lauber. Sein Ziel: Gewinnen und damit ein Zeichen setzen und der Heimat zeigen, dass man mit den Cobras auch in der Oberliga Siege feiern kann.

Lesen Sie jetzt