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Schürmann öffnet Bezirksliga-Tür für PSV-Frauen

Fußball: PSV Bork vor dem Aufstieg

Durch den 3:0-Sieg gegen Germania Flierich-Lenningsen haben die Frauen des PSV Bork jetzt fünf Punkte Polster an der Tabellenspitze. Eine Borker Nachwuchsspielerin hatte besonders großen Anteil an dem Sieg.

BORK

, 25.03.2018
Schürmann öffnet Bezirksliga-Tür für PSV-Frauen

Pia Schürmann (r.) und Aliecia Kemmler jubeln über das 1:0 für den PSV.reith © Reith

„Astrein“, sagte Borks Trainer Markus Kuhn, als er Doppeltorschützin Pia Schürmann nach dem 3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Germania Flierich-Lenningsen auf die Schulter klopfte. Die Nachwuchsspielerin hatte mit zwei Toren großen Anteil am überlegenen Sieg des Spitzenreiters der Fußball-Kreisliga A gegen den Tabellenzweiten.

Frauen, Kreisl. A Unna-Hamm

Bork – Flierich-Lenningsen

3:0 (0:0)

Der PSV Bork hat es in der eigenen Hand. Mit nun fünf Punkte Vorsprung hat der PSV den Verfolger abgehängt. Theoretisch könnte sich der PSV in den verbleibenden zehn Saisonspielen auch noch einen Ausrutscher mehr erlauben als die Gäste, die am Sonntag auf dem Borker Kunstrasen nicht wirklich eine Chance hatten. „Wie gegen Pelkum war das ganz konzentriert“, sagte Kuhn.

Sechs Minuten nach dem Seitenwechsel nutzte Schürmann ihre erste Möglichkeit. Über links drang sie in den Strafraum ein, schloss überlegt mit der rechten Innenseite ab. „Pia hat sich wie die gesamte Mannschaft über die Saison gesteigert, vom Einsatz, Willen und der taktischen Umsetzung. Das war heute ihre Krönung. Sie hat es Klasse gemacht“, lobte Kuhn.

Blutige Nase war kein Problem

Als Aliecia Kemmler nur zwei Minuten später nach einer perfekten Flanke von Michaela Bless am zweiten Pfosten einköpfte, war die blutige Nase, die sie sich dabei holte, das geringste Problem. Die Borker Tormaschinerie (schon 117 Treffer) war warmgelaufen.

Der Doppelschlag stellte den Spielverlauf aber keinesfalls auf den Kopf. Denn schon in Halbzeit eins hatte Kemmler drei dicke Chancen zur Führung. Nach neun Minuten war sie erstmals durch. Doch Alina Mally im Germania-Tor hielt. Mally war auch in höchster Not, als sie Kemmler nach 27 Minuten den Ball abgrätschte. Kurz vor der Pause kam sie dann zu spät, Kemmler ließ sich aber fairerweise nicht fallen und versuchte die Torchance noch zu verwerten – daneben. Die Pfeife der Schiedsrichterin Annika Reibetanz blieb zurecht stumm. Mit dem Torabschluss war der Vorteil verwirkt.

Flierich-Lenningsen hat nicht den Hauch einer Chance

Von den Gästen kam ganz wenig. PSV-Torhüterin Ricarda Wenzel musste nach 75 Minuten erstmals einen Fernschuss von Sanja Janzen festhalten. Vivien Charizanis und Katharina Zolda verpassten kurz darauf die Entscheidung (76.), für die dann Schürmann sorgte. Kemmlers Schuss ließ Mally prallen, Schürmann staubte ab – 3:0. „Die hatten ja nicht den Hauch einer Chance“, sagte Kuhn.

PSV: Wenzel - Bless, Schürmann, Malushaj, Oppermann, Monno, Hörsken, Charizanis, Zolda, Kemmler, Middeldorf - Sell, Elsner, Vagedes
Tore: 1:0 Schürmann (51.), 2:0 Kemmler (53.), 3:0 Schürmann (83.)

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