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Schwerin überrascht / FCF und Wacker nur Remis

Fußball: Bezirksliga 9

Die Spvg Schwerin konnte sich etwas überraschend auswärts mit 2:1 gegen Westfalia Langenbochum durchsetzen und holt wichtige Punkte, um den Tabellenkeller zu verlassen. Frohlinde verliert durch ein Unentschieden den Anschluss zur Spitze. Auch Wacker holt einen Punkt gegen Disteln.

CASTROP-RAUXEL

, 16.11.2014
Schwerin überrascht / FCF und Wacker nur Remis

Schon in der vierten Minute war Michael Wurst für Frohlinde per Elfmeter erfolgreich. Es sollte das einzige Frohlinder Tor bleiben.

Bezirksliga 9, 14 Spieltag FC Frohlinde - TSV Marl-Hüls II 1:1 (1:1)

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Bildergalerie

Fußball-Bezirksliga 9: FC Frohlinde - TSV Marl-Hüls 1:1

Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).
16.11.2014
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Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Eindrücke vom Spiel des FC Frohlinde gegen den TSV Marl-Hüls 1:1 (1:1).© Foto: Volker Engel
Schlagworte Castrop-Rauxel

Trotz bester Chancen endete das Duell zweier Aufsteiger gegen den TSV Marl-Hüls II (11.) nur mit einem für die Hausherren enttäuschenden 1:1. Und wie das so ist, hätte es in der dritten Minute der Nachspielzeit noch viel ärgerlicher ausgehen können. Frohlindes Trainer Jürgen Litzmanski konnte schon gar nicht mehr hinschauen, als der Ball von Torwart Daniel Schultz erst im Nachfassen Zentimeter vor der Torlinie gerettet werden konnte. Doch das wäre der glücklichen Momente der Gäste doch um einiges zu viel gewesen. Es begann für die Platzherren wie aus dem Fußball-Lehrbuch. Arif Secen konnte nach einer schönen Kombination nur durch ein Foul des gegnerischen Torwarts am Einschuss gehindert werden. Das holte Routinier Wurst dann mit dem fälligen Elfmeter nach: 1:0 schon in der zweiten Minute. Kurz darauf: Ein Foul, ein zweiter Elfmeter und der 1:1-Ausgleich. Gespielt waren gerade mal zehn Minuten.Günther trifft Pfosten Litzmanski warf wütend seinen Regenschirm gegen die Bande, um gleich danach seine Mannschaft anzufeuern. Und die versuchte alles wieder ins Lot zu bringen. Die Chancen mehrten sich. Oft inszeniert von Dietrich Liskunov, der von außen zahlreiche Bälle vor das Tor brachte. Doch Vadias Rocys oder Michael Janus verzogen ihre Abschlüsse ganz knapp. Es ging weiter. Secen fehlten quasi Millimeter, Lennox Günter traf nach einer Ecke den Pfosten, Rocys brachte eine Flanke von Wurst aus kurzer Distanz nicht ins Tor. So ging es weiter, wenn auch die Gäste mit einigen Kontern in der zweiten Halbzeit ihre Chancen sahen. Zumeist dann, wenn die Frohlinder ihre Bälle durch Fehlpässe zu leicht vertändelten. Und die eigenen Chancen? Es war schon bitter, wie der direkte Eckball von Liskunov und der Kopfball von Maximilian Ruffer nur ans Torgebälk krachten.TEAM UND TORE FROHLINDE: Schultz, Janus, Thimm, Hoffmann, Moussa (85. Schultes), Wurst, Secen (56. Sube), Liskunov, Günther, Ruffer, Rocys (67. Obi).Tore: 1:0 (2./FE) Wurst, 1:1 (10./FE).SV Wacker Obercastrop - Vestia Disteln 3:3 (0:1) Wacker begann mit den zwei Last-Minute-Verpflichtungen in der Startelf. Myron Dretakis verteidigte rechts, Roger Schajor in der Innenverteidigung. Und die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Obercastroper. In der Defensive mit gesunder Aggressivität, unterbanden sie das Offensivspiel der Distelner im Ansatz. Einzig mit langen Bällen sorgte der Gast für Gefahr. Ein altbekanntes Problem sorgte jedoch dafür, dass den Wacker-Verantwortlichen nicht nur der Regen Perlen auf die Stirn trieb. Allein die Offensiven Niko Kresic und Stefan Kitowski hatten drei, vier gute Möglichkeiten, die verdiente Führung in der ersten halben Stunde zu erzielen.Eine Stunde Unterzahl So griff ein altbekanntes Sprichwort: Nutzt man die eigenen Chancen nicht, wird man dafür bestraft. In der 26. Minute wurde Drekatis im Vorwärtsgang zweimal strafwürdig angegangen, aber die Pfeife von Schiedsrichter Saban Cakar blieb stumm. So spielte Disteln den Konter clever aus und ging etwas überraschend in Führung. Damit nicht genug: Wackers Marcel Herder geriet mit dem Unparteiischen aneinander und sah Sekunden nach dem Gegentreffer die Rote Karte. Disteln kam ein weiteres Mal gefährlich vor den Kasten, aber Wacker-Torwart David Scholka parierte den Versuch aus vier Metern überragend. Wacker mühte sich im zweiten Abschnitt und ging nach einem Doppelschlag sogar in Führung (50./53.), aber die Lücken im Zentrum wurden größer. „Wir lassen uns zweimal in der Mitte überrennen“, schimpfte Wacker-Trainer Dennis Hasecke, und sprach die beiden Gegentreffer (55./ 83.) an, bei denen eine Rückwärtsbewegung der Obercastroper nicht vorhanden war. Dass es nach dem erneuten Rückstand noch zu einem Punkt reichte, war vor allem Neuzugang Dretakis zu verdanken. „Myron lenkt die rechte Seite, die unser Problemkind ist“, so Hasecke. Mit letzter Kraft marschierte Dretakis in den Sechzehner und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kitowski zum verdienten 3:3 (90.+3.). „Wir haben das Unentschieden erzwungen. Der Punkt ist auf jeden Fall verdient“, so Dretakis. TEAM UND TORE OBERCASTROP: Scholka, Dretakis, Firch (46. Backes), Schajor, Bothe, Wisnewski (80. El Moutaouafik), Herder, Fritsch, Schröder, Kitowski, Kresic.Tore: 0:1 (26.), 1:1 Kresic (50.), 2:1 Wisnewski (53.), 2:2 (55.), 2:3 (83.), 3:3 Kitowski (90.+3/FE)Bes. Vorkommnis: Rote Karte gegen Herder (26.) wegen Schiedsrichterbeleidigung.Westfalia Langenbochum - Spvg Schwerin 1:2 (0:0) Trainer Thomas Faust war mehr als zufrieden: "Wir hatten in der Anfangsphase Glück, aber zum Schluss haben wir uns mit dem Sieg durch unseren immensen Einsatz selbst belohnt" Das muss man erst mal so sacken lassen. Es ist erst 14 Tage her, als das Team vom Schweriner Berg beim Tabellenneunten SV Hochlar mit 2:6 abgespeist wurde. Und jetzt gegen einen Top-Gegner der Liga ein Sieg? Das ist schon bemerkenswert. Dabei hätten die mitgereisten Fans der Elf vom Schweriner Berg schon früh in ein moralisches Tief fallen können. Die Hausherren begannen "richtig stark", wie es Faust kommentierte. Gut, dass Torwart Marco Schulz da einige Male prächtig parierte. Faust: "Die hätte nicht jeder Torwart gehalten, aber wir wissen ja, was wir an Marco haben." Das sorgte schon für "lange Gesichter" im Umfeld der Mannen aus Herten. Die hatten sich das wohl leichter vorgestellt. Dabei wurde es für sie noch ernster. Nach guten, allerdings noch torlosen, Kontern in der ersten Halbzeit, brachte Nigel Behrends Schwerin in der 46. Minute in Führung. Gerade Behrends hatte seine eigene Geschichte. Im Vorjahr sorgte er mit dem "Goldenen Tor" (Faust) für den Schweriner Sieg. Der war allerdings in Gefahr, als die Hausherren zum 1:1 (55.) ausglichen. Marco Hill sorgte dann mit dem 2:1 (79.) für den Erfolg.TEAM UND TORE SCHWERIN: Schulz, Reucheck, Behrends, Alanyali (85. Hipe), Godinho, Hill (90. Michna), Foitzik, Sänger, Simbi, Dapi, Geiger.Tore: 0:1 (46.) Behrends, 1:1 (55.), 1:2 (79.) Hill.

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