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Sieberg sammelt Erinnerungen an die Heimat

CASTROP-RAUXEL Da konnte selbst Bürgermeister Johannes Beisenherz nichts mehr ausrichten. Auch wenn der heimische Radprofi Marcel Sieberg während eines Empfangs beim Ersten Bürger im Rathaus nur wenige Schritte vom Einwohnermeldeamt entfernt war. Ein Zurück in seine Heimatstadt gibt es vorerst nicht.

von Von Carsten Loos

, 22.11.2007
Sieberg sammelt Erinnerungen an die Heimat

Erinnerung an die Heimat: Bürgermeister Johannes Beisenherz (r.) überreicht Marcel Sieberg den Erin-Turm „in klein“.

Vielmehr wird der 25-Jährige, schon seit einiger Zeit in Dortmund wohnthaft, alsbald nach Hürth umziehen. Dort, am Rande Kölns, leben auch seine künftigen Kollegen Gerald Ciolek und Andre Greipel vom Team T-Mobile. "Marcel hat dort eine Wohnung gefunden", sagte Vater Wilhelm, "dann braucht er nicht mehr allein zu trainieren." Zumal seine früheren Milram-Kollegen Christian Knees und Ralf Grabsch auch am Rhein zu Hause sind. Gefahr, dass Sieberg im neuen Domizil das Heimweh übermannt, besteht nicht: Bürgermeister Beisenherz hat ihm im Rathaus als Auszeichnung für die sportlichen Erfolge in diesem Jahr eine Trophäe mit eingefasstem Erin-Turm überreicht.

Siebergs Bilanz in seinem ersten Jahr bei einem ProTour-Team, an der Seite von Erik Zabel beim Team Milram: ein Sieg, 21 Mal unter den ersten 15 eines Rennen, Debüt bei der Tour de France. Die wertvollsten Erfolge in der dritten Profi-Saison: 21. und 24. bei Etappen der Tour de France, Zweiter beim Frühjahrs-Halbklassiker Kuurne-Brüssel-Kuurne, nur geschlagen von Weltmeister Tom Boonen, sowie Etappenzehnter bei der Tour de France-Vorbereitungsfahrt Dauphiné Libéré.

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