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SuS Olfen siegt in Herne – und spricht von einer „schweren Geburt“

Volleyball-Landesliga

Der SuS Olfen holt einen Punkt auf den Tabellenzweiten TV Datteln auf, obwohl der SuS selbst keine drei Zähler einfuhr. Den Trainer stört das nicht.

Olfen

, 10.02.2019 / Lesedauer: 2 min
SuS Olfen siegt in Herne – und spricht von einer „schweren Geburt“

Johanna Jäger (l.) und Lisa Czempik (r.) siegten mit Olfen in Herne. © Jürgen Weitzel

Stark ersatzgeschwächt haben Olfens Landesliga-Volleyballerinnen einen hart umkämpften 3:2-Sieg gegen die SG FdG Herne eingefahren und sogar noch einen Punkt gegenüber dem Tabellenzweiten TV Datteln gut gemacht.

Landesliga 6

SG FdG Herne – SuS Olfen

2:3 (14:25, 25:23, 19:25, 25:23, 9:15)

Mit dem siebten Saisonsieg festigte Olfen rang drei und ist jetzt punktgleich mit dem viertplatzierten Lüner SV. Da Olfen noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat als Datteln, das das Topspiel gegen Ligaprimus TuS Bönen mit 2:3 verlor, kann Olfen aus eigener Kraft zu Datteln aufschließen.

„Wir hatten so viele Verletzte und Kranke und haben uns die Zähne ausgebrochen. Es war eine schwere Geburt“, sagte Olfens Trainer Dietmar Köhler, nachdem seine Spielerinnen am Samstag in Herne knapp mit 3:2 gewannen. Köhler ärgerte sich nicht darüber, dass der SuS einen Punkt am Ende nach Herne abgetreten muss. „So würde ich das nicht sehen. Wir haben auf Datteln sogar einen Punkt gut gemacht“, sagte Köhler, der sich freute, dass seine Mannschaft sich im fünften Satz „zusammengerissen“ hat und den zweiten Punkt einfuhr.

Nach dem ersten Satz sah alles nach einer klaren Sache aus. Olfen gewann den Satz mit 25:14 haushoch gegen den Sechsten, der zuvor mit drei Siegen in Folge mächtig Selbstvertrauen getankt hatte.

Im zweiten Durchgang war das Spiel dann enger. Der SuS verspielte eine Führung und verlor schließlich mit zwei Punkten. Auch den zweiten Verlustsatz im vierten Durchgang gab Olfen nur sehr knapp ab, wobei Olfen lange einem Rückstand hinterherlief und zum Ende hin aufholte. Herne brachte den Satz aber ins Ziel.

Dazwischen war Olfen wieder in Führung gegangen. „Das 21:16 war so etwas wie die Vorentscheidung“, sagte Köhler.

SuS Olfen: Köhler, Hasenberg, van Dunderen, Jäger, Maikötter, Czempik, Schinkler

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