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SuS Olfen verschenkt gegen Hausdülmen zwei Punkte

Fußball-Kreisliga A2 Ahaus/Coesfeld

Im Umschaltspiel zeigte der SuS Olfen gegen Hausdülmen Probleme. Die Quittung war das achte Spiel der Saison, in dem Olfen nicht gewann. Das 2:2 war zu wenig. Pechvogel war ausgerechnet Torhüter Christian Götz.

Olfen

05.03.2018
SuS Olfen verschenkt gegen Hausdülmen zwei Punkte

SuS-Abwehrspieler Christian Brüse (r.) grätscht Hausdülmens Maskenmann Ferdi Gürkan ab. Olfen holte gegen den Zehnten letztlich nur einen Punkt. © Reith

Eine schläfrige Anfangsphase und ein Torwartfehler von Christian Götz haben Fußball-Kreisligist SuS Olfen (3.) im Meisterschaftskampf zwei Punkte gekostet. Olfen trennte sich am Sonntag mit 2:2 vom Tabellenzehnten Grün-Weiß Hausdülmen.

„Bei einem Unentschieden ist alles scheiße“, sagte SuS-Stürmer Murat Cengiz, als er nach den 90 Minuten am Boden hockte. Er sah enttäuscht aus. Das 2:2 im Olfener Steversportpark gegen Hausdülmen fühlte sich für Olfen eher wie eine Niederlage an. „Wir nehmen den Punkt jetzt mal mit und gucken mal“, sagte Trainer Michael Krajczy.

Nach 30 Minuten wurde er an der Seitenlinie langsam ungeduldig. Wie seine Mannschaft dem Rückstand aus der achten Minute hinterherlief, gefiel ihm nicht. „Aufwachen“! Schneller umschalten!“, rief er von außen herein und trieb seine Mannschaft an, die die erste halbe Stunde mitgetrabt war und die großen Hausdülmener zu viel spielen ließ. Und wenn Olfen den Ball mal erobert hatte, dann ließen Krajczys Schützlinge ebendieses schnelle Umschaltspiel vermissen. „Ich war überhaupt nicht zufrieden“, bestätigte Krajczy, „man muss berücksichtigen, dass wir einige Kranke haben. Trotzdem: Die beiden Tore haben wir uns selbst reingehauen.“ Nur Andre Zolda, nach einjähriger Pause in der Winterpause zurückgekehrt, ging dahin, wo es wehtat, zeigte Einsatz und hängte sich richtig rein.

Das Gegentor nach acht Minuten wäre an gleich mehreren Stellen vermeidbar gewesen. Erstens: Ballverlust im Mittelfeld. Zweitens: Alexander Hellmich verhinderte die Flanke nicht. Drittens: Christian Brüse stand in der Mitte nicht gut. Was dann folgte, war Slapstick. Christian Götz wehrte den Schuss aus kurzer Distanz noch mit einem Reflex per Fuß ab. Doch dann landete der Ball bei Köster und Brüse, die sich bei ihren Klärungsversuchen gegenseitig behinderten. Nils Nosthoff war der Nutznießer.

Christian Götz patzt

Lediglich einen Schuldigen findet das zweite Gegentor zum 2:2. Die Freistoß-Flanke drehte sich zwar ungünstig vom Tor weg, doch wenn Götz beim Herauslaufen „Torwart“ ruft, dann muss er ihn auch fangen. Ausgerechnet Götz, der sonst so sicher hält. Stattdessen unterlief er den Ball, den Christoph Brockmann einköpfte.

Olfens Wachrüttler war der geschenkte Ausgleich. Niklas Mählmann erlief einen Ball und schob nach 36 Minuten ein. Bis zur Pause war es gleichzeitig Olfens beste Phase. Dem starken Zolda fehlten kurz vor der Pause Zentimeter zum 2:1. Zolda war es auch, der mit einem Solo über rechts Cengiz‘ Führungstreffer vorbereitete. Cengiz zeigte mit dem Zeigefinger zurecht auf den Vorbereiter. Kurz darauf verpasste Mählmann das 3:1. „Die zweite Halbzeit war überhaupt nicht mehr gradlinig. Anstatt nach dem 2:1 weiterzumachen, fehlte uns die Zielstrebigkeit. Da haben wir noch viel Arbeit“, sagte Krajczy später. Und weil Köster dann am zweiten Pfosten an einem Freistoß vorbeirauschte (90.), blieb es bei einem Punkt.

SuS: Götz - Rischen, Hellmich, Köster, Brüse, Kilian, Klask, Zolda (74. Frings), Cengiz, Meier (83. Wilhelm), Mählmann
Tore: 0:1 Nosthoff (8.), 1:1 Mählmann (36.), 2:1 Cengiz (47.), 2:2 Brockmann (73.)

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