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SV Lünen kassiert klare Heimpleite

Wasserball in Lünen

Der Lüner Wasserball-Zweitligist verliert mit 6:9 gegen den Tabellennachbarn SGW Solingen/Wuppertal. Dabei verpennt der SVL die erste Halbzeit.

Lünen

, 10.02.2019 / Lesedauer: 2 min
SV Lünen kassiert klare Heimpleite

Der Lüner Trainer Olaf Bispinghoff (Mitte) war am Sonntagabend bedient im Lippebad. Zwischenzeitlich lag sein Team mit sechs Treffern hinten. © Günther Goldstein

Eine klare Heimniederlage hat der Wasserball-Zweitligist SV Lünen am Sonntagabend im Lüner Lippebad hinnehmen müssen. Der SGW Solingen/Wuppertal, direkter Nachbar der Lüner im Tabellenkeller, unterlag das Team von Olaf Bispinghoff mit 6:9. Besonders einen Akteur der Gäste bekamen die Lüner einfach nicht in den Griff.

2. Liga West

Lünen – Solingen/Wuppertal

6:9 (0:2, 1:3, 3:3, 2:1)

Jure Stojanovic war nicht zu bremsen. Der Spieler von Solingen/Wuppertal erzielte sechs der ersten sieben Gegentreffer des SV Lünen am Sonntag, nachdem die Lüner schon nach 47 Sekunden durch Lars Hebbecker in Rückstand geraten waren. 0:2 lagen die Lüner nach dem ersten Viertel hinten. Im zweiten Spielabschnitt verkürzte zwar Tobias Stähler nach zwölf Minuten auf das zwischenzeitliche 1:3. Doch bis zur Pause legte der besagte Stojanovic zwei weitere Tore nach.

„Wir wussten vorher um seine Stärke“, so Coach Bispinghoff. Doch die Lüner Taktik ging nicht auf.

Eine böse Klatsche?

Als die SGW bis zur Mitte des dritten Spielviertels auf 2:8 davongezogen war, sah alles nach einer bösen Klatsche aus für das Lüner Team. „Unsere Schüsse waren zu harmlos, konnten leicht vom Torwart abgefangen werden“, kritisierte Bispinghoff. „Taktisch wie kämpferisch hatten wir nicht den Hauch einer Chance.“

Es folgte zumindest eine kleine Wende zum Positiven. Die Gäste nahmen Tempo aus dem Spiel und bessere Lüner Schüsse landeten in den letzten Vierteln vermehrt im Netz. Der dritte Abschnitt war mit 3:3 ausgeglichen. Die letzten acht Minuten, und damit die komplette zweite Halbzeit, entschieden die Lüner sogar für sich, weil Harder und Jens Borgschulze auf das zwischenzeitliche 9:4 mit zwei Tor antworteten.

„Mund abwischen und weiter“

„Mund abwischen und weiter“, so Bispinghoff, der gegen Duisburg auf ein besseres Ergebnis hofft.

SV Lünen: Koschmieder, A. Borgschulze, Hunke, Grochla, Bardmann, Harder 2, Muhlberg, Brömer, Feldmann 1, Götze 1, van der Voort, J. Borgschulze 1, Stähler, 1

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