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SV Stockum holt nach Umbruch ersten Sieg - SV Herbern II verliert beimTabellenvorletzten

Fussball-Kreisliga A

Der SV Stockum gewinnt dank eines Doppelpacks gegen RW Unna II. Der SV Herbern II verliert nicht nur das Spiel in Warendorf, sondern kehrt mit zwei Verletzten zurück.

Werne, Herbern

, 10.02.2019 / Lesedauer: 4 min
SV Stockum holt nach Umbruch ersten Sieg - SV Herbern II verliert beimTabellenvorletzten

Stockums Kapitän Ilias Baaka (r.), der ein gutes Spiel machte, geht in den Zweikampf während Mannschaftskollege Recep Bilgic (l.) zurückzieht. © Matthias Kerk

Nicht schön, aber erfolgreich hat der Fußball-Kreisligist SV Stockum das erste Pflichtspiel im neuen Jahr gemeistert. Mit 2:0 (0:0) gewannen die Stockumer das Nachholspiel gegen RW Unna II auf ungewohntem Platz im Lindert.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

SV Stockum – RW Unna II 2:0 (0:0)

Für die Stockumer war die Partie auf dem Kunstrasenplatz des Werner SC, in Stockum war der Ascheplatz gesperrt, so etwas wie eine erste Standortbestimmung nach dem Umbruch im Winter, als sie zahlreiche Abgänge hinnehmen mussten.

Die neu zusammengewürfelte Truppe aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft hat ihre Sache gegen Unna dann auch recht ordentlich gemacht – berücksichtigt man die Umstände. Coach Zakaria Slimani war jedenfalls zufrieden: „Wir haben das von Anfang an gut gemacht, haben die Räume zugemacht und gut verschoben. Unna hat nur mit langen Bällen operiert.“

Youness Rissane verpasst zunächst

Eine erste gute Möglichkeit ergab sich für die nun auf Platz neun stehenden Stockumer in der 21. Minute, als Youness Rissane eine Hereingabe von Hüseyin Caglar aus fünf Metern am langen Pfosten vorbei lenkte. Rissane sollte seine Chancen aber noch bekommen.

Kurioser Höhepunkt der ersten 45 Minuten war ein Treffer der Gäste in der 30. Minute: In Maradona- oder eher in Volleyballer-Manier bugsierte Oliver König den Ball per Hand ins Tor – dafür sah er Gelb.

Unnas Keeper hält hervorragend

Nach dem Seitenwechsel wurde die Stockumer Überlegenheit noch deutlicher – das Spiel blieb aber weiter auf schwachem Niveau. Caglar hatte in der 57. Minute die erste Stockumer Chance. Unnas Keeper reagierte bei seinem Schuss hervorragend.

In der 62. Minute dann das erlösende 1:0 für Stockum – eingeladen dazu hatte die Unnaer Hintermannschaft. Innenverteidiger Melvin Richter passte am eigene Sechzehner quer, Stockums Rissane fing den Ball ab und schob überlegt ein. Und auch beim 2:0 half Unna mit, wieder mit einem kapitalen Fehlpass, den Ali Karaman dankbar aufnahm und auf Rissane weiterleitete – 2:0 (81.).

„Das hat Youness eiskalt gemacht“, sagte sein Coach. „Aber das war insgesamt eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, wir haben uns immer gegenseitig motiviert und angestachelt.“

SV Stockum: Prätsch - Thörner, I. Baaka (72. A. Baaka), Gottschlich, Bilgic, Tabakcay (46. Laoudi), Lamaakez, Karaman, Caglar, Rissane (84. Topuz)

Tore: 1:0, 2:0 beide Rissane (62., 81.)

Kreisliga A2 Münster

Warendorf II – SV Herbern II 2:1 (1:0)

So hatte sich Herberns Trainer Christian Adamek das Spiel sicherlich nicht vorgestellt. Immerhin hatte er vier Spieler aus dem Landesliga-Team des SV Herbern in seinem Kader. Die Ambitionen waren dementsprechend hoch vor dem Spiel gegen den nun Tabellenvorletzten.

Doch die Blau-Gelben erwischten gleich einen schwachen Start. „Wir haben in der Anfangsphase keinen Zugriff bekommen und viel mit langen Bällen operiert. Warendorf war bissiger“, sagte Herberns Coach. Folgerichtig ging Warendorf nach 18 Minuten durch Christoph Kuhlmeier in Führung. „Das war zu diesem Zeitpunkt auch verdient“, so Adamek. Herbern hatte bis zum Seitenwechsel keine gefährlich Torchance.

Kilian Höring und Christof Zilligen verletzt

Besonders bitter wurde es kurz vor dem Pausenpfiff. Zunächst verletzte sich Herberns Kilian Höring schwer am Fuß und musste ausgewechselt werden (40.). Nur drei Minuten später musste auch Christof Zilligen mit einem Verdacht auf Bänderriss runter (43.). „Bei beiden sah es nicht gut aus“, sagte Adamek.

Nach der Pause spielten die Herberner besser. Sie kombinierten gut in der Offensive und es gab einige Chancen. „Den schönsten Angriff im Spiel haben wir verwertet“, erklärte Adamek. Eine Ballstafette über acht Spieler vollendete Oliver Eckey mit links (54.).

Warendorf belohnt sich für Kampf

Danach investierte man zu wenig. Warendorf dagegen kämpfte weiter und wurde belohnt. Drei Minuten vor dem Ende trafen die Gastgeber zum umjubelten Siegtreffer (87.). „Die Niederlage ist verdient, da Warendorf mehr gekämpft hat als wir“, sagte Adamek, Coach des Tabellenelften (17 Punkte).

SV Herbern II: S. Adamek - K. Höring (40. Ritz), Schett, Mors, Zilligen (43. N. Bußkamp), Eckey, Temmann, Klüsener, Kortendick, Bergmann, Höring

Tore: 1:0 Kuhlmeier (18.), 1:1 Eckey (54.), 2:1 Wedig (87.)

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