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Taumelnde Cobras – Die Ergebnisse

Handball in Lünen, Oberaden und Brambauer

Es kriselt beim SuS Oberaden. Der Aufstiegsaspirant unterlag am Samstag sein drittes Ligaspiel in Serie. Trainer Alex Katsigiannis verpasste das Spiel. Dre VfL Brambauer hat seine Serie fortgesetzt, die LSV-Frauen siegen deutlich.

Oberaden/Lünen/Brambauer

, 18.03.2018
Taumelnde Cobras – Die Ergebnisse

Mats-Yannick Roth (r.) vom SuS Oberaden erzielte zwar acht Tore, die Cobras verloren am Samstag gegen Nettelstedt aber trotzdem. © Foto: Goldstein

Männer-Handball, Verbandsliga
SuS Oberaden – TuS Nettelstedt 29:31

Und wieder reichte es für Handball-Verbandsligist SuS Oberaden nicht: Die Cobras verpassten es am Samstag im Heimspiel gegen den TuS Nettelstedt, sich für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren. Mit 29:31 unterlagen die Oberadener dem TuS. Gleichzeitig musste der SuS seine dritte Niederlage in Serie einstecken.

Oberaden hat damit jetzt drei Punkte Rückstand auf den Zweiten TSG Harsewinkel, der aktuell in die Oberliga aufsteigen würde. Die Cobras traten ohne Spielertrainer Alex Katsigiannis an. Katsigiannis war erkrankt und konnte auch nicht von der Bank aus coachen. Co-Trainer Stephan Schichler übernahm.

Ändern konnte Schichler aber nicht viel. Wieder fehlte dem Team die Leichtigkeit, die den SuS in der Saison bisher ausmachte. „Das war eine ganz bittere Woche für uns“, sagte Katsigiannis am Sonntag. Drei Niederlagen innerhalb nur weniger Tage, darunter auch die Derby-Pleite beim HC TuRa Bergkamen, sprechen Bände. Schwierig wird es für Katsigiannis jetzt, seine Mannschaft neu zu motivieren.

Der Zug im Kampf um den Aufstieg könnte abgefahren sein. Drei Punkte Rückstand bei noch sechs Spielen sind zwar nicht viel. Dennoch ist Oberaden auf Schützenhilfe angewiesen und muss gleichzeitig seine Spiele gewinnen.

Gegen Nettelstedt II lief der SuS Oberaden II von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nicht ein einziges Mal schafften die Grün-Weißen es, in Führung zu gehen. Beim 5:5 glich der SuS letztmalig aus. Nettelstedt II schaltete einen Gang höher, setzte sich kurz vor der Pause sogar auf vier Tore ab. Im zweiten Durchgang waren es phasenweise sogar sieben Treffer, auf die die Gäste davonzogen.

Die Cobras kämpften sich aber wieder heran, gestalteten die letzten Minuten des Spiels spannend. Das Team schaffte es aber nicht mehr, das Ergebnis zu drehen. Trotz der Niederlage machte Kapitän Mats-Yannick Roth ein starkes Spiel und war neben Fabian Lauber (8 Tore, davon vier per Siebenmeter) mit seinen acht Treffern bester Werfer.

SuS: Klepping/Makus - Lauber (8/4), Hajduk (2), Noe (1), Herold (4), Fehring, P. Stennei (3), Roth (8), Braach

Frauen-Verbandsliga 2
VfL Brambauer - Borussia Dortmund III 30:23 (15:12)

Der Sieg gegen die Drittvertretung der Borussia war nie wirklich gefährdet. Brambauer zog gleich auf 5:0 davon, legte so früh den Grundstein für den wichtigen Erfolg. Dortmund zückte entsprechend schnell die grüne Karte. „Die wussten gar nicht, was Sache ist“, sagte VfL-Coach Andre Schwedler.

Mit der Zeit kam die Borussia besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand. Bis auf 9:7 kam der BVB heran, doch Brambauer gab die Partie nie aus der Hand. Dank der etwas offensiveren und mannbezogenen Abwehr setzte Brambauer sich wieder deutlicher ab. 18:14 stand es nach 35 Minuten. Dortmund verkürzte zwar immer wieder auf zwei, drei Treffer „aber nur, wenn wir in Unterzahl waren“, so Schwedler.

Im Angriff zeigte sich der VfL konsequent, nutzte seine Chancen. In der Schlussviertelstunde konnte der BVB Brambauer nichts entgegensetzen. Vom knappen 22:21 setzte sich der VfL auf 26:21 ab. „Am langen Ende war es ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg“, sagte Trainer Schwedler. Anna Juchems erzielte den 30. Treffer für den VfL, der den achten Tabellenplatz festigte und nun einige Abstiegssorgen weniger haben.

VfL: Wulf/Sindermann - Mai, Karau (4), Holz (1), Ravelonjaka (8/3), Sahage (4), Plotek (4), Duve, Leismann (2), Neumann (2), Bauer (1), Umbescheidt (2), Juchems (2)

Männer-Landesliga 3
VfL Brambauer - TuS Borussia Höchsten 29:21 (10:9)

Gegen das Top-Team Borussia Höchsten, das Karsifi zur stärksten Mannschaft der Liga benannte, lieferte Brambauer ein starkes Spiel ab. „Demnach haben wir auch verdient in der Höhe gewonnen“, sagte Karsifi, der das Spiel als reine „Abwehrschlacht“ sah. Bis zur Pause schenkten sich beide Mannschaften nur wenig. Mit einer hauchdünnen Führung von 10:9 ging der VfL Brambauer in die Kabine. Im zweiten Durchgang öffneten sich beide Abwehrreihen mehr. So entstanden mehr Lücken. „Es wurde viel mehr Risiko gegangen“, so Karsifi. Sein Team spielte seinen Stiefel bestens herunter und nutzte kleinste Fehler von Höchsten gut aus. Am Ende sprang ein deutlicher Sieg heraus. „Das war alles in Ordnung. Ich bin sehr zufrieden“, lobte Karsifi. Mit sieben Treffern war Tobias Eder bester Torschütze des VfL.

VFL: Welski/Greinert - Richter (2), L. Langmann (4), Baggemann, Eder (7/3), Kurt (2), Gärtner, P. Langmann (1), Forsmann (2), Freitag (4), Pape, K. Maurer (3), Pohl (4)

Frauen-Landesliga
Lüner SV - Harsewinkel 40:28 (21:14)

Lünen startete mit einer 5:1-Abwehr, was überhaupt nicht funktionierte. Mit 5:2 lag Harsewinkel vorne, LSV-Trainer Marcel Mai war zum Handeln gezwungen. Er stellte auf eine 6:0-Formation um und erlangte so die Kontrolle über die Partie. Über die erste und zweite Welle kam Lünen jetzt zu vielen schnellen Torerfolgen. Zur Pause lag der LSV schon mit sieben Treffern vor Harsewinkel. „Wir haben es extrem gut im Gegenstoß gemacht“, sagte Mai.

Nach der Pause ließ Lünen die Zügel in der Abwehr etwas schleifen. Mit dem sicheren Sieg im Rücken ließen die Lünerinnen die letzte Konsequenz in der Abwehr vermissen, kamen oft einen Schritt zu spät. „Das ärgert mich“, so Mai, der eigentlich höchstens 25 Gegentore kassieren wollte.

In Gefahr geriet der Erfolg trotzdem nie, weil der LSV weiterhin massig Tore produzierte. „Sie sind mit unserem Tempo nicht klar gekommen“, sagte Mai. Lünen bleibt weiter Zweiter.

LSV: Preuß/Rohwedel/Klostermeier - Lieneke (3), Blümel (5), Hülsewede (9/4), Köppen (1), Püschel (5), C. Schmidt (2), Krause (3), A. Schmidt (2), Rempe (1), Dressler (7), Geisler (2)

Männer-Bezirksliga Hellweg
TV Beckum - Lüner SV 35:26 (17:12)

„Es war ein typisches Auswärtsspiel in Beckum“, sagte LSV-Trainer Christian Neve über die Partie in der engen Jahnhalle. Lünen nahm sich viel vor, zeigte aber zunächst sehr wenig davon. „Nach der Pause haben wir uns richtig gut zurückgekämpft“, so Neve. Lünen kam nach bereits deutlichem Rückstand auf drei Tore heran (25:22), musste dann aber wieder abreißen lassen. „Am Ende haben wir in der Höhe zu hoch verloren“, so Neve. Nach der Osterpause will er selbstbewusst in den Saisonendspurt gehen. „Wir müssen das jetzt nicht zu sehr kaputtreden“, so der Coach der Rot-Weißen, die kaum noch Abstiegssorgen haben.

LSV: Hangebrock - Dornseifer (5), Gores, Schink, Gärtner (3), Stroscher (8/5), Wildemann (5), Neve, Miehle (1), Hadac (4)

SuS Oberaden II – TV Ennigerloh 36:25

Die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II haben am Samstag den TV Ennigerloh mit 36:25 bezwungen. Dabei zeigte sich Oberaden II im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Der Innenblock um Hendrik und Paul Schuchtmann sowie Lukas Wegelin auf der Halb-Seite arbeitete vorbildlich. Im Angriff war Paul Schuchtmann der Garant für den Sieg. Für Trainer Björn Grüter war es das letzte Spiel. „Die Mannschaft hat den Wunsch geäußert nicht mehr mit mir im nächsten Jahr arbeiten zu wollen. Ich habe mir Gedanken gemacht und sehe den jetzigen Zeitpunkt am besten an“, begründete er.

SuS: Knop/Wenzel - Stratmann (3), P. Schuchtmann (11), Rodefeld (4), Matthies (1), Wegelin (5), de West (3), H. Schuchtmann (6), Gerwien, Braach, Grosser (1), Merten (2)

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