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Topspiel für die LippeBaskets

Basketball-Regionalliga

Stürzen kann Werne den Ligaprimus BSV Wulfen an diesem Spieltag der 2. Regionalliga noch nicht, aber den Rückstand verkürzen. Beide Teams haben einen Lauf. Halten wird nur eine Serie.

Werne

, 07.12.2018 / Lesedauer: 3 min
Topspiel für die LippeBaskets

Kanadier Jordan Rose (l.), hier gegen seinen Ex-Klub Hagen, soll der schnellste Spieler der Liga sein. Das behauptet Christian Dreißig, der bei Wulfen spielt. © Isabell Michalski

Mehr Topspiel geht nicht: Die Lippe Baskets Werne, Überraschungszweiter der 2. Basketball-Regionalliga, müssen zum Spitzenreiter BSV Wulfen. Für Wernes Trainer Christoph Henke auch eine Reise in die Vergangenheit.

2. Regionalliga

Wulfen – LippeBaskets Werne

„Zu Hause ist Wulfen eine Macht. Die gewinnen die Spiele im Schnitt mit 20 Punkten Unterschied. Momentan muss man sagen, dass sie ihr eigenes Rennen fahren“, sagt Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets Werne.

Warum dann nicht einfach den Sprit sparen, um in den Dorstener Stadtteil am Samstagabend (20 Uhr, Wulfener Markt 2) zu fahren? „Vielleicht können wir uns im Windschatten ja auch ranpirschen und zum Überholmanöver ansetzen“, sagt Henke. Mit Rückenwind ausgestattet sei derzeit schließlich auch seine Mannschaft nach fünf Siegen in Folge. Eine Vollgas-Veranstaltung dürfte das Topspiel des Spieltags also ganz sicher werden.

Henke hat eine Wulfener Vergangenheit. Er spielte selbst 2007/08 bei den Wulfenern. „Ich hatte eine schöne Zeit gehabt“, sagt er – und kennt den BSV daher auch gut. „Es ist ein sympathischer Verein. Die ganze Organisation ist darauf ausgerichtet, auch eine Liga höher zu spielen“, schwärmt Henke. Für ihn sei Wulfen daher klarer Meisterschaftsfavorit. Bisher ist Wulfen mit sieben Siegen aus sieben Spielen auch im Soll.

Die LippeBaskets in der Tabelle dahinter haben schon zweimal verloren, aber zu Saisonbeginn. Seitdem zeigt die Kurve nach oben. Von Spiel zu Spiel haben die LippeBaskets sich gesteigert. „Wir sind definitiv gut vorbereitet und haben eine Idee davon, wie Wulfen auftreten wird. Wir sind auch keine Mannschaft, die nachlässt, auch nicht bei einem Rückstand von 15 Punkten“, sagt Henke.

Jordan Rose im Fokus

Wulfens Neuzugang Christian Dreißig kennt Wernes Dreh- und Angelpunkt Jordan Rose, weil er schon zusammen mit dem Kanadier in einem Team gestanden hat, wie er auf der BSV-Internetseite verraten hat: „Ich kenne kaum einen schnelleren Spieler in unserer Liga.“ Rose habe den LippeBaskets Qualität eingehaucht, die vorher nicht da war. „Ich konnte Werne noch nicht beobachten, habe mich aber natürlich so informiert. Aufbauspieler Jordan Rose ist ein Mann, der seine Nebenleute unglaublich gut in Szene setzen kann. Werne spielt zudem in der Defense deutlich engagierter als letzte Saison. Sie stehen völlig zu Recht auf Platz zwei. Wir wollen aber unseren Heimvorteil nutzen und einen weiteren Verfolger auf Distanz halten“, sagt Wulfens Trainer Predrag Radanovic.

Zu alter Form gefunden

Bei Wulfen werde Tim Terboven auf der Centerposition weiterhin fehlen, heißt es, Routinier Philipp Lensing stehe bereit. Zurück im Training sei Milan Juskovic, der seine Schulterprobleme überwunden hat. Kreshnik Gashi sei wieder topfit und hat zu alter Form zurückgefunden. Abwehrspieler Steffen Piechotta freue sich schon auf das Duell mit Rose, auch US-Spielmacher Bryant Allen brennt auf den achten Saisonsieg der Wulfener.

Werne hat zwei Fragezeichen: Lukas Mersch war vergangenes Wochenende umgeknickt und absolvierte nur Individualtraining. Niko Tilkiaridis war krank. Zwei Fragezeichen, die Henke im Spitzenspiel gerne dabei hätte.

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