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Turhan Ersin: "Der Sieg war bitter nötig"

CASTROP-RAUXEL Der Fußball-Bezirksligist SV Yeni Genclik hat am Wochenende für die Überraschung gesorgt - mit einem Last-Minute-Tor und dem 1:0-Sieg im Derby über Wacker Obercastrop. RN-Redakteur <i>Tobias Weckenbrock</i> sprach mit Vereins-Chef Turhan Ersin über...

von Von Tobias Weckenbrock

, 13.11.2007
Turhan Ersin: "Der Sieg war bitter nötig"

Turhan Ersin lenkt als Vorsitzender die Geschicke des Fußball-Bezirksligisten SV Yeni Genclik. Geht der Verein demnächst mit dem SV Dingen zusammen?

... den Derbysieg gegen Wacker: "Der war bitter nötig. Ich muss gestehen, ich kann mir das selbst nicht so genau erklären - in der Vorwoche noch das 0:4 in Kirchhörde, nicht gerade eines der stärksten Teams der Liga. Und jetzt der Sieg gegen Wacker."

... den Abend nach dem Erfolg: "Wir haben bestimmt noch bis 21 Uhr in der Kabine gesessen, etwas getrunken und gefeiert."

... den Abstiegskampf: "Klar, wir kämpfen in dieser Saison gegen den Abstieg. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich spiele lieber gegen den Abstieg als im Niemandsland der Tabelle. So hat man wenigstens den Kick. Was ich sehen will, ist Leidenschaft - dabei können wir von mir aus auch verlieren."

... Ergin Ersoy, Ex-Oberligaspieler, in der vergangenen Saison bei Yeni aktiv und jetzt beim Verbandsligisten TuRa Rüdinghausen: "Ergin ist für ein Team unverzichtbar. Wenn er zu uns zurück will, kann er jederzeit kommen. Auch wenn er bei Rüdinghausen spielt - er ist immer auch ein Teil unseres Vereins. Aber: Sportlich gibt es auch ein Leben ohne Egin. Im letzten Jahr haben alle die Verantwortung auf ihn geschoben, jetzt sind sie selbst gefragt."

... routinierte und junge Spieler: "Im letzten Jahr hatten wir erfahrene Einzelspieler, jetzt haben wir eine junge Mannschaft. Wohlgemerkt: eine Mannschaft. Um das hinzubekommen, habe ich in der Saisonvorbereitung die Reißleine gezogen. Wir geben jetzt jungen Leuten die Chance - mit dem Risiko, unten zu spielen."

... den Trainer Zeki Terzioglu: "Er wollte eigentlich gar nicht wieder unser Trainer werden. Aber ich habe ihn praktisch gezwungen. Wir sind Freunde, und ich habe ihm gesagt: 'Zeki, du musst mir helfen!' Jetzt ist er da, und er ist ein Riesengewinn für den Verein und eine Riesenentlastung für mich. Er ist fachlich ein sehr guter Mann und könnte eigentlich auch höherklassige Mannschaften trainieren."

... Auflösungserscheinungen: "Die sagt man unserem Verein seit sechs Jahren nach. Und wir sind immer noch da. Selbst ein Abstieg in die Kreisliga A würde uns nicht umhauen. Wir bauen an unserer Zukunft."

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