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TuS Ickern wirft die Steine aus Wand - 22:28

LÜNEN In fremden Hallen fühlen sich die Handballer des Landesliga-Aufsteigers TuS Ickern in dieser Saison offensichtlich überhaupt nicht wohl. Nach dem 22:28 (10:13) beim Lüner SV (9.) ist die Auswärtsbilanz des heimischen Tabellenelften jetzt gar auf 0:14 Zähler angewachsen.

von Von Jens Lukas

, 25.11.2007
TuS Ickern wirft die Steine aus Wand - 22:28

Die Blauen vom Lüner SV - hier mit Jörn Hentschel (5) und Michael Schink (11) - waren dem TuS Ickern klar überlegen und gewannen mit ihrer Routine.

Zum wiederholten Male seien seine Schützlinge an einer schlechten Trefferquote gescheitert, berichtete TuS-Coach Stephan Pade. Nicht nur der angeschlagene Nils Rodammer (sieben Tore mit Blutblase am Finger) habe mit seinen Würfen „die Steine aus der Wand geworfen“ „Routine hat über Jugend gesiegt“, zog Pade nach Abpfiff Bilanz. Und wie es der Teufel so will: Lünen lief erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung auf - ausgerechnet gegen sein Team. In der ersten Halbzeit hatten die Europastädter die Partie zunächst ausgeglichen gestaltet. Erst kurz vor der Pause setzten sich die Gastgeber mit drei Toren Vorsprung (12:9) ab.Aufholjagd auf 17:21 - mehr aber auch nicht Nach dem Seitenwechsel lag Ickern zunächst gar mit sieben Toren im Hintertreffen. Die Pade-Sieben machte sich mit einem Zwischenspurt auf die Aufholjagd, die sie bis auf 17:21 heranbrachte. Danach griffen die taktischen Varianten nicht mehr. Pade: „Erst haben wir einen, dann zwei und später drei Spieler von Lünen in Manndeckung genommen.“ Dann seien die technisch schlechteren LSV-Akteure zu Toren und machten die Ickerner Hoffnungen zunichte. Die nächste Chance, der negativen Auswärts-Bilanz einen helleren Anstrich zu geben, bekommen die Ickerner am Samstag, 1. Dezember, in der dunklen Halle des HSV Herbede (12.).  

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