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VfB will auf andere Gedanken kommen

HABINGHORST Wengern zum Zweiten: Mit dem Nachholspiel des vor vierzehn Tagen ausgefallenen Meisterschaftsspiels gegen den Tabellen-Elften versucht der VfB Habinghorst (12.) am Samstag (24. November, Anstoß 14.15 Uhr), den Monat der häufigsten Trauertage wenigstens sportlich einigermaßen glücklich abzuschließen.

von Von Jürgen Weiß

, 23.11.2007
VfB will auf andere Gedanken kommen

Über dem Einsatz des verletzten Libero Thilo Karl (links) „schwebt“ vor dem Landesliga-Nachholspiel gegen den TuS Wengern ein großes Fragezeichen.

Dabei sollte man die November-Gedenktage nicht mit Punktverlusten auf eine Stufe stellen. Es gibt bedeutend Schlimmeres, als bei irgendwelcher Sportart zu verlieren. Von derartigen Gedanken ist auch Trainer Dieter Beleijew in diesen Tagen betroffen, dessen Vater, ein emsiger Fußballfan, auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert werden musste. Das ist traurig.

Von den Gedanken frei machen kann man sich da nicht. Trotzdem richtet sich das fußballerische Augenmerk auf die heutige Begegnung. Der TuS Wengern steht mit zwei Punkten vor dem VfB und könnte im Falle eines Sieges also überflügelt werden. Was nicht einfach ist.

Selbst hat Habinghorst zuletzt bei der "höheren" Hombrucher Hausnummer mit 2:6 hoch verloren. Remiskönig Wengern (7 Unentschieden), rang zur gleichen Zeit der SG Mengede ein 2:2 ab. Damit liegen die Wittener mit den Castrop-Rauxeler "Nordlichtern" scheinbar auf Augenhöhe, die gegen die Dortmunder Vorstädter ein ähnliches Resultat (0:0) erzielten.

Personal: Plarre muss passen, Karl ist fraglich

Schwierig wird das "Projekt Sieg" allemal. Marcus Plarre muss mit der im letzten Spiel erlittenen Bänderdehnung passen, bestätigte Beleijew. Über dem Einsatz des verletzten Libero Thilo Karl "schwebt" ein großes Fragezeichen. Da ist der Coach froh, dass Kapitän Gordon Schwarze nach seiner dreiwöchigen Rotsperre wieder das VfB-Schiff führen kann.

Wie engagiert die Akteure selber sind, um den "Kahn" auch in der Landesliga flott zu bekommen, zeigt der Schichtwechsel von Bahtiyar Ay. Der hat seine Mittagsschicht in einen Frühdienst getauscht und wird direkt von der Arbeit zum Habichthorst "fliegen".

Von dem Torwart Sven Mäder in der Winterpause abhebt. Beleijew: "Der Sven kann nicht regelmäßig trainieren und wird zu seinem vormaligen Verein FC Frohlinde wechseln!"

  

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