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Wenn die E- schon auf die F-Jugend setzt: Wie die HSG Rauxel-Schwerin Talente heranführt

Handball

Die E-Junioren der HSG Rauxel-Schwerin sind personell gut aufgestellt. Denn einige F-Jugendspieler unterstützen bereits das Team. Das soll sich in der kommenden Saison auszahlen.

von Sarah Rütershoff

Castrop-Rauxel

, 09.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Wenn die E- schon auf die F-Jugend setzt: Wie die HSG Rauxel-Schwerin Talente heranführt

Co-Trainer Holger Stein (l.) und Coach Udo Müller freuen sich über den bunten Mix im E-Jugend-Handballteam der HSG Rauxel Schwerin. Lennart Ruessmann (Nr. 1) Patrick Strauch (Nr. 7), Jakob Stein (Nr. 9) Eric Bruning (Nr. 10), Luca Horn (Nr. 11), Mikell Schneider (Nr. 12) und Leif Peick (Nr. 13) zählen zur E-Jugend, Sven Schumacher (blaues Trikot), Noah Horn (Nr. 2), Erik Peick (Nr. 3), Clemens Willms (Nr. 5), Emil Hubert (Nr. 6), Frederik Zorn (Nr. 8) und Lukas (Nr. 4) sind F-Jugendliche. Es fehlen die E-Jugendlichen Jakob Böhmer und Lea Beneke. © Volker Engel

Sie sind ein bunter Mix, die E-Jugend-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin: Die Altersspanne der Spieler reicht von sieben bis zehn Jahren – und auch ein Mädchen gehört zur Mannschaft. „Unsere Lea lässt sich die Butter nicht so leicht vom Brot nehmen“, sagt Jugendgeschäftsführer Dennis Peick. Wir stellen die Mannschaft als Jugendteam der Woche vor.

„Wir suchen noch andere Mädchen, die Lust auf Handball haben“, sagt Peick. Denn nach der D-Jugend müsse sich Lea nach einer Mädchenmannschaft umschauen – und die gibt es bei der HSG als „reiner Jungs-Verein“ bisher nicht. Mithalten könne Lea mit den Jungen allemal.

Peick ist nicht nur Jugendgeschäftsführer bei der HSG, sondern auch Spielervater. Seine beiden Söhne spielen in der E-Jugend – obwohl sie eigentlich unterschiedlichen Altersklassen angehören. Da die F-Jugendspieler auf seltene Spielfeste angewiesen sind, bekommen sie bei den E-Junioren die Möglichkeit, erste Spielerfahrungen im regulären Spielbetrieb zu sammeln.

F-Jugend bildet die Nachhut für die kommende Saison

Damit bilden sie gleichzeitig die Nachhut für die kommende Saison, wenn sechs bis sieben Spieler in die D-Jugend wechseln. Auf den Positionen kommen sich die Peick-Brüder nicht in die Quere: Leif spielt links außen, sein jüngerer Bruder Erik in der Mitte.

Mit dem dritten Tabellenplatz, den die E-Jugend zurzeit in der Kreisklasse belegt, zeigt das Team von Udo Müller und Co-Trainer Holger Stein bereits in jungen Jahren ein gutes Verständnis für die Grundlagen des Handballsports. Und auch technisch entwickeln sich die E-Jugendspieler der HSG schnell weiter.

Wenn die E- schon auf die F-Jugend setzt: Wie die HSG Rauxel-Schwerin Talente heranführt

Jakob Stein gibt in der E-Jugend nicht nur beim Tempogegenstoß ordentlich Gas. © Volker Engel

Dennis Peick beobachtet an Spieltagen immer häufiger, wie sich die Sprungkraft der Schützlinge verbessert und die spielerischen Grundlagen nach und nach verinnerlicht werden. „Die Jungs haben schon ein gutes Verständnis für die Abwehr, springen rechtzeitig hin und passen genau“, lobt Peick. Der Fokus im Training liege aber noch nicht auf ausgereiften Spielzügen. „Wir trainieren das, was die Jungs bisher kennengelernt haben: das Freilaufen, das Passen, den freien Mitspieler sehen. Und zwischendurch dann auch mal die eine oder andere Passfinte.“

Junge Sportler sollen an den Verein gebunden werden

Was die Jugendarbeit im Verein betrifft, ist das Engagement des Trainergespanns und Jugendgeschäftsführer Peick groß. Das hat positive Auswirkungen auf die personell gut ausgestattete Mannschaft. „Wichtig ist gerade im jungen Alter der Spaß am Sport. Langfristig wollen wir die jungen Sportler an den Handball und den Verein binden, sie begeistern und letztlich ein Team formen“, sagt Peick. Um etwas für das Teambuilding zu tun, besucht die Mannschaft regelmäßig den Zweitligisten TuSem Essen, um sich die Tricks bei den Großen abzuschauen.

Für Spieler Leif Peick ist es der Teamgeist, der ihn am Handball so reize. „Ich freue mich immer sehr, wenn wir gewinnen“, sagt er voller Enthusiasmus. Zuvor hat Leif verschiedene Sportarten wie Korfball und Schwimmen ausprobiert – beim Handball aber blieb er hängen. So wie damals auch sein Vater und sein Opa. „Reingedrängt in den Handball haben wir ihn nie“, betont Leifs Vater. Doch eine Entscheidung musste her. Alle Sportarten auf einmal zu machen, wäre auf Dauer zu viel geworden.

So fiel die Wahl auf Handball. Und dass Leifs Begeisterung für den Handballsport echt ist, daran lässt er selbst keine Zweifel. Er sagt: „Handball ist die beste Sportart der Welt.“

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