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Werner Basketballer heben nach dem dritten Sieg in Serie nicht ab

LippeBaskets Werne

Die LippeBaskets haben mit dem Erfolg gegen Waltrop den dritten Sieg eingefahren, dafür ist auch der breite Kader verantwortlich. Das Saisonziel lautet aber weiterhin: Klassenerhalt.

Werne

, 13.11.2018
Werner Basketballer heben nach dem dritten Sieg in Serie nicht ab

LippeBaskets-Trainer Christoph Henke will mit seinem Team in der Regionalliga bleiben. © Isabell Michalski

Vor der Partie am vergangenen Samstag beim GV Waltrop hatte LippeBaskets-Coach Christoph Henke gesagt, dass das Spiel eine Art Standortbestimmung für die Werner sei. Nach dem ungefährdeten 82:70-Erfolg seiner Mannschaft - übrigens der dritte Sieg in Folge - will Henke die Ziele für die Regionalliga-Saison aber nicht ändern.

Zeit bis Weihnachten

„Wir haben mit dem Sieg in Waltrop bewiesen, dass wir auch bei starken Mannschaften auswärts bestehen können“, erklärt Henke die Standortbestimmung. Durch den Sieg habe sein Team, das mit drei Siegen und zwei Niederlagen jetzt eine positive Bilanz hat (sechs Punkte), die Waltroper (zwei Punkte) in der Tabelle klar auf Distanz gehalten.

An den langfristigen Saisonzielen ändere sich aber weiterhin nichts, erklärt Henke: „Es hat sich bei uns nichts verändert, wir haben uns bis Weihnachten Zeit gegeben, um zu sehen, wo wir stehen.“ Bis dahin lautet das primäre Ziel der LippeBaskets weiterhin, die Liga zu halten.

Kein Pflichtsieg gegen Waltrop

Deswegen ordnet der Werner Coach den Erfolg vom Wochenende auch nicht als Pflichtsieg ein, schätzte die Ausgangslage vor dem Match sogar spannend ein: „Wir konnten nach zwei Siegen entspannt in das Spiel gehen, Waltrop hatte mit drei Niederlagen richtig Druck und musste von vornherein hochkonzentriert in das Spiel gehen.“ Als die Waltroper dann nach dem zweiten Viertel schon mit 16 Punkten im Hintertreffen lagen (24:40), habe man den Gastgebern den Frust deutlich angemerkt, so Henke. Das spiegelete sich auch in den vielen unsportlichen Fouls wider, die die Waltroper im dritten Viertel begangen.

Dass seine Mannschaft viele der zugesprochenen Freiwürfe dann nicht verwandeln konnte und das vierte Viertel mit 12:32 verlor, sieht Henke seinem Team aber nach: „Zum Schluss hat die Konzentration vielleicht ein bisschen gefehlt, aber wir haben mit über 80 Punkten unser Offensivpotential gezeigt - der Sieg war einfach extrem wichtig“, lobt der LippeBaskets Coach sein Team.

Tabelle noch nicht aussagekräftig

Warum das 82:70 in Waltrop so wichtig war, erklärt Henke erneut mit Blick auf die ausgeglichene Regionalliga - jeder könne in dieser Saison jeden schlagen. Deshalb sei auch das nächste Spiel gegen UBC Münster II, die mit fünf Niederlagen und null Punkten am Tabellenende spielen, noch lange nicht gewonnen: „Ich schätze Münster auf keinen Fall schwach ein, wir müssen die Tabelle ausblenden, es ist noch viel zu früh, daraus etwas zu lesen.“

Trotz allem blickt Christoph Henke aber positiv auf den weiteren Saisonverlauf, vor allem aufgrund seines breiten Kaders. „Wir sind wirklich gut aufgestellt diese Saison und können auch Ausfälle kompensieren“, erklärt Henke. Im Heimspiel gegen Hagen vor zwei Wochen hatte Cajus Cramer ausgesetzt, weil er wegen einer Erkältung nicht hundertprozentig gesund war, den Ausfall habe sein Team sehr gut aufgefangen, so Henke. Am Samstag hatte Cramer sich dann wieder erholt und steuerte gegen Waltrop 19 Punkte bei - verständlich, dass Henke sich über seinen breiten Kader freut. Zu der momentan um sich greifenden Erkältungswelle kann sich der Werner Coach einen Spruch zum Abschluss nicht verkneifen: „Der beste Impfstoff für die Saison ist unser großer Kader“, sagt Henke und muss selbst lachen. Recht hat er trotzdem.

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