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Werner SC in Nottuln mit bewährter Formation

Fußball: Landesliga 4

Fußball-Landesligist Werner SC sieht sich bei GW Nottuln erneut in der Außenseiterposition. Zuletzt wechselte Trainer Lars Müller zur Pause zweimal auf eine Dreierkette, beginnen möchte er damit aber auch in Nottuln nicht. Die Personallage könnte besser sein, eine WSC-Stütze wird diese Saison wohl gar nicht mehr auflaufen.

Werne

von Marc-André Landsiedel

, 09.03.2018
Werner SC in Nottuln mit bewährter Formation

Bei der 1:2-Pleite gegen Nottuln im Hinspiel noch bemüht aber glücklos: Wernes Dominik Hennes (beim Kopfball). Mittlerweile ist er mit acht Treffern der beste Torschütze beim WSC. © Greis

Die Rollenverteilung ist für Lars Müller nicht verhandelbar. „Nottuln steht deutlich über uns, hat das Hinspiel gewonnen und spielt zuhause“, listet der Werner Trainer die Gründe auf, warum Nottuln am Sonntag der Favorit sei. Und auch die aktuelle Formkurve in der Landesliga spricht für die Gastgeber.

Nottuln mit perfekter Bilanz in 2018

Nottuln ist perfekt in die Rückrunde gestartet. Nach Siegen gegen Borken und Senden stehen sechs Punkte für die Elf von Oliver Glaser zu Buche, damit kletterten die Grün-Weißen auf Rang sechs – und liegen mit 30 Zählern nur drei Punkte hinter dem SV Mesum auf Rang zwei. „Wir wollen unsere Bilanz am Sonntag natürlich weiter ausbauen“, sagt Glaser, der sich noch gut an den knappen 2:1-Sieg seines Teams im Hinspiel erinnert. „Das war eine emotionale Partie, Werne hat sich in Unterzahl nie aufgegeben.“

Deshalb erwarte er am Wochenende erneut einen lauf- und kampfstarken Gegner – der auch taktisch variabel ist. „Wir wissen, dass Werne gegen Mesum ein anderes System gewählt hat als zuvor gegen Dorsten-Hardt. Wir haben uns auf alle Szenarien vorbereitet“, so Glaser.

Müller ist nicht zu 100 Prozent überzeugt

Zuletzt stellte Müller in beiden Spielen der Rückrunde nach der Halbzeit auf eine Dreierkette um – beginnen wolle er mit dem System aber nicht. „Wir haben damit auf das reagiert, was die Gegner angeboten haben. Wenn wir von dem System zu 100 Prozent überzeugt wären, würden wir damit anfangen.“

Von seinen Spielern verlangt der Coach Bereitschaft, Wille und Konzentration. „Wenn wir das an den Tag legen, können wir gegen fast jeden Gegner der Liga etwas mitnehmen. Das haben wir gegen Mesum gesehen, wo wir einen Riesenschritt gemacht haben.“

Thannheiser wohl vor Saison-Aus

Personell sieht es bei den Wernern nicht gut aus. Kapitän Chris Thannheiser laboriert an einer Schambeinentzündung, „Ich gehe davon aus, dass er die gesamte Rückrunde ausfällt“, so Müller. Linksverteidiger Henry Poggenpohl fällt mit einer Bänderblessur im bereits vorbelasteten Sprunggelenk aus. Dennis Klossek ist im Training umgeknickt. André Gretenkort (Bronchitis) und Jussef Saado (verhindert) fehlen ebenfalls.

Joel Simon hingegen hat seine Schulterprobleme überstanden, er ist wieder eine Option. Und auch Marcel Niewalda (angebrochener Zeh) könnte eventuell wieder im Kader stehen.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen am Niederstockumer Weg 7A, 48301 Nottuln