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Werner SC und SV Herbern erleben Höhen und Tiefen

Fußball Landesliga 4

Der Werner SC und der SV Herbern liegen mit 23 Punkten gleichauf. Die Gefühlswelt am vergangene Spieltag hätte bei den beiden Landesligisten jedoch unterschiedlicher nicht sein können.

Werne, Herbern

, 03.12.2018
Werner SC und SV Herbern erleben Höhen und Tiefen

Herberns Marcel Scholtysik traf im Hinspiel gege nAhaus doppelt beim 3:0-Sieg. Im Rückspiel half er mit seinem Trefefr bei der Aufholjagd zum späteren 4:4. © Marc-Andre Landsiedel

Aus ganz unterschiedlichen Gründen lagen sie die Spieler auf den Plätzen in Herbern und Werne am Sonntag in den Armen. Während etliche Spieler in Werne in einer Rudelbildung verstrickt waren (wir berichteten) hingen sich die Akteure in Herbern jubelnd in den Armen. Schließlich hatten sie gerade aus einem 1:4-Rückstand gegen Eintracht Ahaus ein 4:4 gemacht.

„Das war natürlich klasse. Aber es hätte nicht soweit kommen müssen. Die Jungs haben sich das selbst eingebrockt“, sagt SVH-Coach Holger Möllers. Eine Stunde lang habe seine Mannschaft keinen guten Fußball gezeigt. „So gewinnen wir gegen keine Mannschaft aus der Landesliga“, meint Möllers.

Kapitän bringt Herberns ins Spiel zurück

Durch Philipp Dubickis Elfmetertreffer zum 2:4 (74.) kam Herbern zurück ins Spiel. „Da haben wir gemerkt, es geht noch was. Wir haben uns richtig ins Spiel reingekämpft und eine gute Moral bewiesen“, sagt Marcel Scholtysik, den Holger Möllers in der 55. Minute für Patrick Sobbe eingewechselt hatte und damit goldrichtig lag: Scholtysik traf in der 80. Minute zum 3:4.

Scholtysik war Teil eines Doppelwechsels. Ebenfalls neu ins Spiel kam in der 55. Minute Luis Krampe. Und auch er netzte – 4:4 (88.). „Da hatte ich natürlich Glück bei den Einwechselungen. Aber es freut mich riesig für Marcel und Luis, da sie in den vergangenen Wochen etwas hinten an standen“, sagt Möllers.

Zurück in der ersten Reihe?

Durch einige Umstellung bekamen die beiden zuletzt wenig Einsatzzeiten. Doch durch ihre Leistungen gegen Ahaus und die laut Möllers überragende Trainingsleistungen haben sie gute Chancen auf einen Startelfeinsatz am kommenden Spieltag. Auch der ebenfalls eingewechselte Vincent Sabe hätte seine Aufgabe sehr gut erledigt.

Jussef Saado vom Werner SC muss sich um das nächste Spiel keine Gedanken machen. Er sah nach Spielschluss gegen Gemen (1:2) noch die Rote Karte wegen einer Beleidigung. Sein Coach Lars Müller war nach dem Spiel ordentlich angefressen – aber eher auf Gemens Keeper, der die Karte provoziert hatte. Am Montag hatte sich Müller wieder beruhigt. Sein Team hätte die Antwort auf dem Platz geben müssen.

“Nicht klar genug gespielt“

Und der Platz war dank des Regens eigentlich genau in dem Zustand, wie es die Werner kennen und mögen: schnell. „Wir haben aber nur mit langen Bällen operiert“, sagt Müller. „Da haben wir nicht klar genug gespielt.“

Für Lars Müller ein weiterer Beweis, dass seine Truppe trotz des bislang guten Saisonverlaufs noch nicht so weit ist, „wie viele vielleicht glauben.“