Wethmars Co-Trainer Paul Mantei (l.) zählte nach der Partie gegen BV Brambauer schonungslos auf, was die Mannschaft in den vorangegangenen 90 Minuten vermissen ließ. Rechts im Bild: Trainer Steven Koch. © Timo Janisch
Fußball

Behäbiges Westfalia Wethmar vermisst die Einstellung zum Spiel

Als Favorit ins Spiel gegangen und dann nur mit Glück einen Punkt geholt. Der Auftritt von Westfalia Wethmar beim BV Brambauer war nicht so, wie sich die Verantwortlichen das erhofft hatten.

Das Trainerteam von Westfalia Wethmar war nach dem Lokalduell in der Fußball-Bezirksliga 8 gegen BV Brambauer angefressen. Trainer Steven Koch wollte sich gar nicht erst äußern nach dem schwachen Spiel seiner Mannschaft. Er verschwand nach Abpfiff auf direktem Wege in der Kabine.

Und sein Co-Trainer Paul Mantei zählte anschließend schonungslos auf, was die Mannschaft in den vorangegangenen 90 Minuten vermissen ließ. „Uns haben ab der ersten Minute 20 bis 30 Prozent gefehlt. Die hätten uns hier einen Sieg bringen können. Doch wir haben alles vermissen lassen, was wir in den letzten Wochen gut gemacht haben. Die Mentalität, die Lauf- und die Kampfbereitschaft. Das haben wir heute alles nicht auf den Platz gebracht“, so Mantei.

Trainer von Westfalia Wethmar: „Wir müssen das ausklammern.“

Trotz einer frühen Führung hat es Wethmar im Spiel in Brambauer nicht verstanden, den Gegner zu kontrollieren. Nach dem Tor von Dennis Wagner schaltete die Mannschaft in einen Verwaltungsmodus, den sie anschließend so recht nicht mehr verlassen konnte. Zwingende Chancen erspielte sich das Team nicht mehr.

Dabei war Steven Koch zuletzt noch davon ausgegangen, sein Team habe den richtigen Weg gefunden. Ganz weg von diesem Eindruck wollte Mantei in seinem Fazit am Sonntag dann auch nicht gehen. „Wir müssen das Spiel ausklammern. Die 90 Minuten haben uns einfach noch einmal gezeigt, dass es nie ein Selbstläufer ist. Egal gegen wen“, hofft er auf einen Lerneffekt für die Mannschaft.