Björn Grüter, Trainer des VfL Brambauer, kann sich über einen weiteren Neuzugang freuen. © Günther Goldstein
Handball

Drittes Saisonspiel steht an: Lüner Handballteams treffen auf unbekannte und schwierige Gegner

Die Lüner Handballteams aus der Landes- und Bezirksliga konnten sich durch mehrere spielfreie Wochen voll und ganz auf das Training konzentrieren. Nun gilt es, davon zu profitieren.

Nach einer mehrwöchigen spielfreien Zeit steht für den Handball-Landesligist VfL Brambauer nun das dritte Saisonspiel und die nächste schwierige Aufgabe an. Auf den Lüner SV wartet in der Bezirksliga mit der HSG Hohenlimburg II der nächste unbekannte Gegner.

VfL Brambauer – VfL Gladbeck II (23. Oktober, 18 Uhr)

Der VfL Brambauer wartet nicht nur auf seine ersten Saisonpunkte, sondern auch darauf, dass er endlich in den Spiel-Rhythmus kommt. Nach dem Saisonauftakt gegen HSG Rauxel-Schwerin (23:28) Anfang September folgten drei spielfreie Wochen, ehe der VfL sein zweites Pflichtspiel beim HSC Haltern-Sythen II (27:29) absolvierte. Die Partie ist nun aber auch bereits vier Wochen her.

Allmählich wird es für den VfL Brambauer Zeit, in Fahrt zu kommen. „Das Ganze ist natürlich alles andere als glücklich. Wir haben aber die Zeit so gut es ging genutzt, um an unseren Fehlern, die wir noch in den ersten beiden Spielen gemacht haben, zu arbeiten“, sagt Trainer Björn Grüter. Mit Blick auf den kommenden Gegner wird es für den VfL Brambauer kein Spaziergang.

Denn der VfL Gladbeck II zählt zu den Top-Mannschaften der Liga, gewann bereits seine ersten drei Saisonspiele und steht verlustpunktfrei hinter dem HSC Haltern-Sythen II an der Spitze der Tabelle. Doch davon will Brambauer sich nicht einschüchtern lassen. Um die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten, benötigt der VfL Brambauer aber eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten. Sowohl in der Deckung als auch im Angriff muss das Grüter-Team Vollgas geben.

Mit Blick auf die Personalien hat der VfL Brambauer den nächsten Langzeitausfall zu vermelden. Jonas Wagner hat sich während der spielfreien Zeit die Achillessehne gerissen, wird monatelang ausfallen. Diesen Ausfall gilt es zu kompensieren.

Lüner SV – HSG Hohenlimburg II (23. Oktober, 18 Uhr)

Der Lüner SV hat in den vergangenen Wochen intensiv an sich gearbeitet. Der Fokus lag beim Training ganz klar auf der Defensive. Diese war zum Saisonauftakt der Knackpunkt und kostete den einen oder anderen Punkt. „Der Angriff ist nicht unser Problem. Da werfen wir genug Tore. Wir haben aber viel zu viele Treffer kassiert“, erklärt Andreas Schlösser, der mit Falk Seeger ein Trainerduo bildet und legt nach: „Wir haben jetzt aber fast ausschließlich daran gearbeitet. Ich hoffe, dass wir davon jetzt profitieren.“

Mit insgesamt 137 kassierten Treffern (im Durchschnitt 34,25 pro Spiel) stellt der LSV aktuell einer der schwächsten Abwehrreihen der Liga. Wenn den Lünern es gelingt, das Erarbeitete aus dem Training umzusetzen, hat er gegen die HSG Hohenlimburg II die Chance, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Personell ist Keeper Daniel Hangebrock noch angeschlagen. Schlösser rechnet aber damit, einen vollen Kader zur Verfügung zu haben. „Falk und meine Devise ist ganz klar: Der Gegner muss sich nach uns richten, nicht wir nach ihm“, stellt Schlösser klar.

Über die Autorin
Sportredaktion Lünen