HSC-Spielertrainer Marcel Greig (vorne) hofft, am Wochenende gegen Westfalia Wethmar seine Fußballschuhe nicht schnüren zu müssen. © Schürmann
Fußball

Enges Duell zwischen Holzwickede und Wethmar: Polizisten könnten Schwierigkeiten bereiten

Am Sonntagnachmittag treffen in der Fußball-Bezirksliga 8 der Holzwickeder SC II und Westfalia Wethmar aufeinander. Für den Abstiegskampf könnte der Ausgang der Partie richtungsweisend sein.

Wenn am Sonntag Westfalia Wethmar zur Partie gegen den Holzwickeder SC II aufbricht (Anstoß 15.30), dann treffen dort zwei Fußball-Bezirksligisten aufeinander, die zurzeit einige Parallelen aufweisen.

Nicht nur, dass beide Mannschaften am vergangenen Spieltag jeweils 2:2-Unentschieden spielten, sie sind auch direkte Tabellennachbarn: Westfalia Wethmar ist mit sieben Punkten Elfter in der Tabelle, einen Platz dahinter – auf dem letzten Nichtabstiegsplatz der Liga – steht der Holzwickeder SC II mit fünf Punkten.

Die Tabellenkonstellation könnte sich also je nach Ausgang des Spiels verändern. Und das will HSC-Trainer Marcel Greig mit einem Sieg seiner Mannschaft am Sonntag auch erreichen: „Wir wollen zu Hause den ersten Dreier holen“, sagt der 38-Jährige.

Holzwickede-Reserve hat ein Defensivproblem

Damit das gelingt, muss sich vor allem die Defensivabstimmung seiner Mannschaft verbessern. „Wir haben zwar mit die meisten Tore von den Teams da unten in der Tabelle geschossen, bekommen aber viel zu viele Gegentore“, hält Marcel Greig fest. Tatsächlich hat der HSC II in sechs Spielen stolze 13 Treffer erzielt – aber eben auch 15 kassiert.

Die Defensive nicht mit unterstützen können wird gegen Westfalia Wethmar Andreas Heiß. Der musste im letzten Spiel gegen ETuS Schwerte bereits nach 30. Minuten ausgewechselt werden. Außerdem muss Trainer Marcel Greig auf insgesamt sechs Langzeitverletzte verzichten.

„Ich will deswegen nicht rumjammern, andere haben die gleichen Probleme“, so der HSC-Trainer, der aber gleichzeitig auf Unterstützung aus der Ersten hofft. „Wenn wir Glück haben, kommen von oben noch ein paar Spieler dazu, sonst muss ich halt mit meinen 38 Jahren noch mal die Schuhe schnüren“, sagt er mit einem Lachen.

Polizisten bereiten Wethmar-Trainer sorgen

Ein etwas kurioses Problem hat der Trainer von Westfalia Wethmar, wenn es um die personelle Situation für das Spiel am Sonntag geht. Zwar muss Steven Koch auf keine Langzeitverletzten verzichten. Bis zu vier Spieler drohen aber trotzdem noch auszufallen.

Steven Koch vertraut auf die starke Mentalität seiner Mannschaft.
Steven Koch vertraut auf die starke Mentalität seiner Mannschaft. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

„Wir haben vier Polizisten bei uns in der Truppe. Die sind in der Hundertschaft und bekommen oft auch spontan noch einen Einsatz“, so Koch. Sollten tatsächlich alle Westfalia-Polizisten zu einem Einsatz müssen, könnte Wethmar vor allem in der Defensive ein Problem bekommen, denn drei der vier Spieler sind Innenverteidiger.

Doch egal wie es am Ende kommen sollte, Steven Koch vertraut auf die Spieler, die ihm zur Verfügung stehen. „Die Jungs sind quierlig, haben eine gute Mentalität und ich weiß, was in deren Köpfen ist. Nämlich: ‚Wir können jedes Team schlagen, sogar die Top-Teams‘“, so der Trainer.

Über den Autor
Volontär
Ist passionierter und aktiver Sportler aus dem schönen Bergischen Land und seit 2011, ursprünglich wegen des Studiums, im Ruhrgebiet unterwegs. Liebt die Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und das Aufschreiben ihrer Geschichten im Speziellen.
Zur Autorenseite
Janis Czymoch

Corona-Newsletter

Alle wichtigen Informationen, die Sie zum Leben in der Corona-Pandemie benötigen, sammeln wir für Sie im kostenlosen Corona-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.