Die Bauarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz der SG Gahmen an der Kaubrügge laufen auf Hochtouren. © Günther Goldstein
Fußball

Kunstrasenbau bei der SG Gahmen: Einhaltung des Zeitplans ist von einem Faktor abhängig

Anfang Oktober haben auf der Sportanlage der SG Gahmen die Bauarbeiten des neuen Kunstrasenplatzes begonnen. Ein Faktor könnte nun bei dem Umbau für Verzögerungen sorgen.

Kreisligist SG Gahmen kann derzeit auf dem heimischen Fußballplatz weder trainieren noch Ligaspiele austragen. Denn seit einigen Wochen laufen vor Ort die Umbauarbeiten für den neuen Kunstrasen. Schon in dieser Woche sollen die Vorarbeiten beendet werden. Doch ob der neue Untergrund auf dem Platz der SG pünktlich fertig gestellt werden kann, hängt von einer Sache ab, die der Verein nicht wirklich beeinflussen kann.

Die Verantwortlichen, die für den Umbau in Gahmen zuständig sind, haben in den vergangenen Wochen einiges an Vorarbeit geleistet. „Die Asche wurde bisher entfernt, sodass der Untergrund nun fast fertig ist. Jetzt fehlt noch die Feinplanung“, gibt Vereinspräsident Ibrahim Ünal den aktuellen Stand der Dinge an. Man müsse nur noch nachwalzen und auf Höhenunterschiede kontrollieren.

SG Gahmen-Präsident Ibrahim Ünal arbeitet beim Bau des Kunstrasen an der Kaubrügge fleißig mit.
SG Gahmen-Präsident Ibrahim Ünal arbeitet beim Bau des Kunstrasen an der Kaubrügge mit. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Laut Vorstandsmitglied Hüseyin Tekin sei man dabei im Zeitplan. Noch in diesem Monat Oktober kommt die holländische Baufirma, die den Unterbau fertig stellt, erklärt der 51-Jährige. Konkret bedeutet das, dass die Baufirma zunächst einen elastischen Untergrund und in der darauffolgenden Woche schon den Kunstrasen verlegt.

Dennoch gibt es einen Faktor, der den Bau in die Länge ziehen könnte: das Wetter. Wenn das Wetter wie bei Sturmtief „Ignatz“ anhält, sei das natürlich problematisch. Da die kommenden Tage aber Besserungen versprechen, blickt Tekin positiv auf eine planmäßige Durchführung der Bauarbeiten an der Kaubrügge. Auch Ibrahim Ünal hofft auf ein „mitspielendes Wetter“. Ansonsten müsse sich die Fertigstellung der Spielstätte in Gahmen, die für Mitte November angesetzt sei, ein wenig nach hinten verschieben.

Vorstand Hüseyin Tekin und die SG Gahmen haben Neuigkeiten zum Kunstrasen-Bau bekanntgegeben.
Vorstand Hüseyin Tekin und die SG Gahmen haben Neuigkeiten zum Kunstrasen-Bau bekanntgegeben. © Timo Janisch © Timo Janisch

Neben dem Spielfeld steht bei der SGG aber auch die Sanierung des Kabinentrakts auf dem Plan. Dort habe man schon mit dem Umbau begonnen, erklärt Tekin den aktuellen Stand. „Bisher haben wir in den Umkleideräumen viele Abrissarbeiten gemacht und die Kabinen leer geräumt. Außerdem haben wir in den Duschen mit den Renovierungsarbeiten angefangen und der Maler ist auch schon da.“

In den Innenräumen seien die Verantwortlichen mit circa 30 Prozent fertig. Als Nächstes solle nun der Dachdecker kommen. Wenn alles nach Plan läuft, werden die Kabinen dann zeitgleich mit dem Platz fertiggestellt, so der Gahmener Jugendleiter.

SGG will wieder zuhause spielen

Nicht erst seit den Bauarbeiten spielen die Blau-Gelben nicht mehr in der heimischen Spielstätte an der Kaubrügge. Bereits zuvor wichen die Mannschaften aufgrund des schlechten Zustandes des Ascheplatzes auf die Anlage des VfL Kemminghausen aus.

Die dortigen Fußballer zeigten sich in der Vergangenheit aber gastfreundlich und boten der SGG an, bis zur Fertigstellung des Kunstrasenplatzes dort zu gastieren. Hüseyin Tekin hat dabei aber eine konkrete Idee, wie lange das noch so weitergehen soll: „Wir wollen spätestens zur Rückrunde wieder auf unserem Platz spielen. Lieber auch schon früher.“

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