Trainer Marcel Mai und die Handballerinnen des Lüner SV sind am vierten Spieltag zuhause gefordert. © Günther Goldstein
Handball-Oberliga

Lüner SV trifft auf Ex-Nationalspielerin und hat dabei die Qual der Wahl

Die Oberliga-Handballerinnen des Lüner SV stehen vor ihrem nächsten Pflichtspiel und erwarten dabei einen Gegner, der vor allem auf der Trainerbank auf geballte Profi-Erfahrung zurückgreifen kann.

Die Oberliga-Handballerinnen des Lüner SV bestreiten am Sonntag (3. Oktober) ab 17 Uhr ihr viertes Saisonspiel. Dabei hofft das Team von Trainer Marcel Mai auf den zweiten Saisonsieg, um dem ansonsten eher durchwachsenen Auftakt deutlich positiver zu gestalten.

Der Lüner SV ist mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die neue Oberliga-Saison gestartet. Ein Ergebnis, womit die Lünerinnen nicht zufrieden sein können. „Es war definitiv mehr drin“, bringt es Coach Marcel Mai auf den Punkt. Die LSV-Frauen haben ihre Fehler aus dem letzten Spiel allerdings aufgearbeitet. „Wir wissen, was wir falsch gemacht haben und wollen es jetzt besser machen“, so Mai.

Lüner SV will auf das eigene Tempospiel setzen

Am Sonntag treffen die Rot-Weißen auf die SG TuRa Halden-Herbeck, die von Ex-Nationalspielerin Sabrina Richter, die unter anderem für Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund spielte, gecoacht wird. Ein Gegner, der auf jeden Fall schlagbar ist.

„Wir wollen uns aber nicht zu sehr auf Halden fokussieren. Wir wollen auf uns schauen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, sagt Mai. Der LSV-Trainer fordert eine konzentrierte Leistung. „Die beginnt schon beim Aufwärmen. Wir wollen von Beginn an richtig Gas geben“, so Mai weiter.

Lünen will wieder zu seinem gewohnten Tempospiel finden, will aus einer sicheren und kompakten Deckung einfache Tore erzielen. „Wenn wir es schaffen unsere Stärken auszuspielen, dann können wir dieses Spiel mit Sicherheit auch gewinnen“, sagt Mai. Bei einem möglichen Sieg hätte der LSV 4:4-Punkte und könnte mit dem Auftakt in die Saison zufrieden sein.

Mit Blick auf die Personalsituation sind alle Spielerinnen einsatzbereit. Mai hat die Qual der Wahl. 16 Spielerinnen werden nominiert. Positiv ist auch, dass Lünen unter der Woche gut trainierte. Auch die Stimmung sei bestens. „Jetzt gilt es, an uns zu glauben und unsere Power clever auszuspielen“, peitscht Mai sein Team an.

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Sportredaktion Lünen