Rene Richter (l.) könnte nach seiner Verletzung am Sonntag wieder eine Option für Trainer Axel Schmeing werden. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Nach Pokal-Duell mit Preußen Münster: Siegloser TuS Tengern gastiert beim Lüner SV

In der Liga läuft es noch nicht und im Pokal wollte auch gegen den Regionalligisten Preußen Münster zuletzt keine Überraschung gelingen. Nun reist der noch sieglose TuS Tengern zum Lüner SV.

Richtig in die Hose ging der Saisonauftakt für den TuS Tengern in der Fußball-Westfalenliga. Vier Spiele und noch kein Sieg, lediglich zwei magere Unentschieden stehen zu Buche. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der TuS nun beim Lüner SV, der seinerseits auf den zweiten Saisonsieg hofft.

Es ist ein misslungener Saisonstart: Zwei Punkte und Tabellenplatz 16 lautet die aktuelle Bilanz des TuS Tengern nach vier Spieltagen in der Westfalenliga 1. Zuletzt ließ der Klub allerdings mit einem 1:1 gegen den vermeintlichen Liga-Primus Preußen Espelkamp aufhorchen.

Stefan Studtrucker trainiert den TuS Tengern

Das Team wartet allerdings weiterhin auf das erste echte Erfolgserlebnis, denn auch das Spiel im Krombacher Westfalen-Pokal in dieser Woche gegen den Regionalligisten SC Preußen Münster ging mit 1:4 verloren.

Für LSV-Trainer Axel Schmeing ist das Duell mit dem TuS trotz des überschaubaren Auftakts alles andere als ein Selbstläufer: „Tengern wird fighten, um sich aus dem Sumpf zu ziehen. Noch ist die Tabellenspitze eng beisammen. Mit einem Sieg könnten wir uns deshalb noch einmal ordentlich verbessern.“

Sein Gegenüber ist derweil kein Unbekannter. Seit einem Jahr hat mit Stefan Studtrucker ein Trainer das Sagen, der als Spieler unter anderem für Arminia Bielefeld und den VfB Lübeck auflief. Von der Erfahrung auf der Trainerbank konnte der TuS bislang allerdings noch nicht profitieren.

Daniel Mikuljanac (r.) wird dem LSV vorerst fehlen.
Daniel Mikuljanac (r.) wird dem LSV vorerst fehlen. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Im Gegensatz dazu scheint beim Lüner SV eine aufsteigende Tendenz erkennbar zu werden. Nach dem ersten Saisonsieg vor zwei Wochen gegen die SpVgg Erkenschwick soll gegen den TuS nun der zweite Dreier in der noch jungen Spielzeit folgen.

Neuzugänge des Lüner SV sind spielberechtigt

Die Vorzeichen sind allerdings durchwachsen: Mit Abwehrmann Alfredo Rivera und Offensivkraft Manase Abandelwa sind die beiden jüngsten Neuzugänge mittlerweile spielberechtigt und könnten zum ersten Pflichtspieleinsatz für den LSV kommen. Zwar hat sich die Kadersituation mit der Rückkehr einiger verletzter Spieler zuletzt etwas verbessert, gegen den TuS wird das Trainerteam um Axel Schmeing und Co-Trainer Karim Bouasker aber dennoch auf wichtige Spieler verzichten müssen.

Milan Sekulic ist nach seiner Roten Karte gegen Erkenschwick weiterhin gesperrt, Stürmer Sebastian Hahne droht auszufallen, bei Verteidiger Daniel Mikuljanac ist ein Einsatz aufgrund einer Verletzung bereits ausgeschlossen. Zudem fällt auch Dzanan Mujkic vorerst aus.

Im Vorfeld der Begegnung macht der „Torhunger Foodtruck“ am Stadion halt. Profiköche verteilen kostenlos ab 12 Uhr aus einer rollenden Küche gesunde Snacks und Smoothies an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.