Insbesondere die individuellen Fehler seines VfB Lünen ärgerten Co-Trainer Daniel Skubich gegen den VfR Sölde. © Timo Janisch
Fußball-Kreisliga A

VfB Lünen kommt auf dem Zahnfleisch daher und hadert mit einem weiteren Problem

Nach zuletzt zwei Pleiten wollte der VfB Lünen gegen den VfR Sölde II den Bock umstoßen. Gegen den Tabellennachbarn musste der A-Ligist schlussendlich allerdings eine vermeidbare Niederlage hinnehmen.

Der VfB Lünen reiste in der Kreisliga A2 am Sonntagmittag zum VfR Sölde II. Personell gebeutelt mit nur drei Auswechselspielern und ohne ihren Cheftrainer Mark Bördeling sollte der Negativlauf der letzten Wochen gestoppt werden – letztlich aber ohne Erfolg.

Zehn Verletzte Spieler beim VfB

„Eine unnötige Niederlage“ nannte Co-Trainer Daniel Skubich die 1:2-Auswärtspleite gegen den VfR Sölde II nach dem Spiel. Ohne zehn Verletzte reiste der VfB zum Spiel, dazu fehlte Cheftrainer Mark Bördeling aus beruflichen Gründen. Sein Vertreter Skubich hoffte trotz der personellen Probleme auf ein Zeichen seines Teams, dass aber insbesondere mit den Absprachen kämpfte.

So kassierte der VfB dann auch den ersten Gegentreffer: Nach einem langen Ball passte die defensive Abstimmung der Gäste nicht und Sölde bestrafte diese eine Situation gnadenlos durch Sebastian Golonka zehn Minuten vor der Pause. „Es war absolut keine gute erste Hälfte meiner Mannschaft. Wir waren einfach nicht so im Spiel. Auch Sölde machte wenig, aber wir leisten uns eben einen Fehler und liegen dann hinten“, ärgerte sich Skubich über die Situation.

Freistoßtor von Leon Broda

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, ergab sich für die Süder eine gute Freistoßposition an der Kante des Sechzehnmeterraumes des VfR Sölde. Leon Broda nahm zwei Minuten nach Wiederanpfiff Maß und verwandelte direkt. Jetzt lief alles entweder auf ein gerechtes Unentschieden oder einen Lucky Punch heraus.

In der 65. Minute passierte den Gästen zum zweiten Mal ein Abstimmungsfehler in der Verteidigung, wieder nach einem langen Ball und wieder bestrafte es Sölde. Diesmal in Person von Simon Barenhoff. „Das sind zwei individuelle Fehler, die uns am Ende was Zählbares kosten. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Jungs gehen gut mit der Situation um, auch wenn sie schwierig ist“, nahm Daniel Skubich sein Team in Schutz.

„Die, die da sind, versuchen alles. Wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Jetzt müssen wir das akzeptieren, die Köpfe hochnehmen und dann geht unser Blick auf das kommende Wochenende.“ Da wartet nichts Geringeres, als das Lokalduell gegen die Reserve des BV Brambauer. Hoffnung auf Besserung der Personallage auf VfB-Seite gibt es dafür jedoch wenig, da die fehlenden Spieler nach ihrer Rückkehr erstmal wieder in den Trainingsrhythmus kommen müssen.

VfB: Kozlik – P. Broda, L. Broda, Mantei, Grass (68. Maifeld), Pommerin, Serges (77. Steinhofer), Garcia Rodriguez, Kusserow, Salmen, Kleine-Bernink

Tore: 1:0 (34.), 1:1 Mantei (48.), 2:1 (64.)

Über den Autor
Redaktionsassistenz
Gebürtiger Hesse, bringt seit Juli 2021 die Handballer-Note ins Fußballverrückte Dortmund. Lange als Freier Mitarbeiter für die Gießener Allgemeine unterwegs, nun Redaktionsassistent im Sport-Team für den Kreis Unna. Nebenbei als Handball-Kommentator beim TuS Ferndorf unterwegs.
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Jonas Späth