Sebastian Ziepel warf drei Tore für den VfL Brambauer, doch insgesamt war die Angriffsleistung des VfL zu schwach für den ersten Saisonsieg. © Günther Goldstein
Handball

VfL Brambauer unterliegt erneut: „Mit 16 Toren kann man kein Spiel gewinnen!“

Immer noch wartet Handball-Landesligist VfL Brambauer auf die ersten Saisonpunkte. Gegen Gladbecks zweite Mannschaft war Brambauers schwacher Angriff ausschlaggebend.

Auch diesmal gab es für Handball-Landesligist VfL Brambauer nichts Zählbares zu holen. Am Samstagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Björn Grüter mit 16:18 gegen das Top-Team VfL Gladbeck II und wartet somit noch immer auf die ersten Punkte der Saison.

Landesliga 4

VfL Brambauer – VfL Gladbeck II 16:18 (8:9)

„Abwehr hui, Angriff pfui“! Es war ein Spiel, das Brambauer unterm Strich im Angriff verlor. Der VfL Brambauer ließ viel zu viele freie Möglichkeiten liegen, scheiterten oft im Spielaufbau durch diverse Fehlpässe. „Das ist einfach sehr ärgerlich. Wir hatten viele gute Chancen. Aber letztendlich muss man es deutlich sagen: Mit 16 erzielten Toren kann man kein Spiel gewinnen“, analysierte Trainer Grüter.

Doch nach so einer schwachen Angriffsleistung sah es zu Beginn des Spiels erst nicht aus. Brambauer legte gut los, zeigte sich engagiert und willig. Dank einer guten Torhüter-Leistung von Daniel Lüger und einer starken Deckung setzte der VfL sich auf 3:1 ab. Bis zum 6:3 schien die Partie im Griff zu sein.

Brambauer hat mit Gladbecks Taktik Probleme

Dann hatte Brambauer allerdings Probleme mit der offensiven Abwehrformation der Gäste. Hinzu kamen viele Entscheidungsfehler im Torabschluss. So holte der VfL Gladbeck II auf. Phasenweise warf der VfL über zehn Minuten kein Tor mehr. Gladbeck II schaffte es beim 8:8 auszugleichen und sogar kurz vor Pausenpfiff die Partie zu drehen (8:9).

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Der VfL Brambauer fand einfach zu wenig Möglichkeiten im Angriff, zeigte sich nicht variabel genug. Wieder wurden zahlreiche Torabschlüsse nicht genutzt.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, wieder keine Punkte geholt zu haben. Von den aktuellen drei Partien, die der VfL Brambauer bestritt, hatte es Brambauer allerdings schon mit dem HSC Haltern-Sythen II und dem VfL Gladbeck II, mit zwei Top-Mannschaften, zutun. Jetzt kommen die Gegner, die in Reichweite liegen und wo der VfL in der Pflicht ist zu punkten.


VfL: Lüger, Welski, Sträde – Richter (2), L. Langmann (1), Hülsmann (1), Ziepel (3), Scholten (1), Eder (1/1), Kurt (3/1), P. Langmann, Forsmann, Pape, Kurschus (4)

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Sportredaktion Lünen

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